Buchbesprechungen/Reviews
Literaturliste
Verzeichnis: Alphabetisch nach Erstautoren +
Titel
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Leitfaden Naturheilkunde |
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Siegfried Bäumler
Heilpflanzenpraxis Heute Porträts - Rezepturen - Anwendung Elsevier/Urban & Fischer 2007 Elsevier/Urban & Fischer 2007 1.008 Seiten, 217 farb. Abb., Gebunden Buch 79,95 Euro / 82,20 Euro (A) / 123,00 SFr Portofreie Lieferung in Deutschland ISBN: 3-437-57270-9 Die Gesundheitsreform hat die Möglichkeiten einer Behandlung mit pflanzlichen Arzneimitteln zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen stark eingeschränkt. Die Hürde der Erstattungsfähigkeit haben nur wenige Phytopharmaka genommen. In zahlreichen Indikationsbereichen, die eigentlich Domänen der pflanzlichen Arzneimittel sind werden sie in zunehmendem Maße durch chemisch-synthetische Mittel ersetzt. Die Folge ist ein steiler Anstieg der Kosten für Arzneimittel. Trotz dieser Einschränkungen hat in der Bevölkerung der Trend zu naturgemäßenHeilmethoden und pflanzlichen Arzneimitteln eher zu- als abgenommen. Die immerwieder geäußerte Behauptung, pflanzliche Arzneimittel hätten allenfalls eine Plazebowirkungkonnte durch zahlreiche kontrollierte klinische Studien zur Qualität, Wirksamkeit und Sicherheitpflanzlicher Arzneimittel eindrucksvoll widerlegt werden und der Einsatz dieser Arzneimittel ist zumindest in der naturheilkundlich orientierten ärztlichen Praxis ein wesentlicherBestandteil der medikamentösen Therapie.Das vorliegende Werk „Heilpflanzenpraxis heute“ von Siegfried Bäumler bietet in über 300 bebilderten Arzneipflanzenporträts relevante phytotherapeutische Informationen, die für alle Therapeuten, aber auch für den interessierten Laien von Interesse sein dürften. Jedes Arzneipflanzenportrait enthält Angaben zur Botanik, Pharmakologie und zu den Zubereitungsformender Heilpflanzen, zur Dosierung, zu Inhaltsstoffen und Wirkungen, zu Indikationen und Nebenwirkungen, Warnhinweise und Notfallmaßnahmen. Zahlreiche Exkurse zur Mythologie, Signaturenlehre und volksheilkundlichen Anwendung vermitteln weitere Aspekte der Heilpflanzenkunde. Der Autor ist Facharzt f. Allgemeinmedizin (Homöopathie, Naturheilverfahren, Phytotherapie, Neuraltherapie, ther. Lokalanästhesie), Oberarzt im Sebastianum der Kneippschen Stiftungen (www.kneippsche-stiftungen.de) in Bad Wörishofen. Sein zentrales Anliegen ist die "Phytotherapeutische Praxis" mit detaillierten Behandlungsstrategien zu zahlreichen Krankheitsbildern wie Erkrankungen des Magens (akute Gastritis, Ulkuskrankheit, chronische Gastritis, funktionelle Dyspepsie), Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms (funktionelle Darmbeschwerden, Obstipation . Duchfallerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Analerkrankungen), Erkrankungen der Leber, der Gallenwege und der Gallenblase (funktionelle Störungen der Gallenblase und der Gallenwege), Erkrankungen der Atemwege (Erkrankungen von Mund- und Rachenraum, grippale Infekte und Erkältungskrankheiten, akute und chronische Bronchitis, Husten, Asthma bronchiale), Erkrankungen des Herzens (Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen und funktionelle Herzbeschwerden), Kreislauf- und Gefäßerkrankungen (arterielle Hypertonie, arterielle Hypotonie, Dyslipoproteinämie und Arteriosklerose, zentrale und periphere Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Venensystems), Erkrankungen der Nieren, ableitenden Harnwege und Prostata (Harnwegsinfekte, Urolithiasis, Reizblase, Enuresis, benigne Prostatahyperplasie, Prostatitis), Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates (entzündlich rheumatische Erkrankungen, Weichteilrheumatismus und Fibromyalgie, Gicht, stumpfe Verletzungen), Erkrankungen der Haut und Wundbehandlung (Pruritus, akute Dermatitis, Windeldermatitis, Ekzeme: atopische Dermatitis [Neurodermitis], seborhoisches Ekzem, Milchschorf, Acne vulgaris, Sebostase, Hyperhidrosis, Psoriasis, bakterielle Infektionen [Impetigo, contaginosa, Furunkel, Follikulitis], virale Infektionen [Herpes labialis, Herpes zoster, Warzen], Urtikaria, DermatomykosenVitiligo, Panaritium, Verbrennungen, Sonnenbrand, Narben, Insektenstiche, Frostbeulen), gynäkologische Erkrankungen und Geburtshilfe (Dysmenorrhoe, Amenorrhoe, Menorrhagie und Metrorrhagie, prämenstuelles Syndrom, klimakterisches Syndrom, Parametropathia spastica, Fluor vaginalis, Vulvitis, Kolpitis, wunde Brustwarzen, Mastitis, verminderte Milchbildung, Abstillen, Emesis gravidarum, Maßnahmen der Geburtshilfe), psyhosomatische und neurologische Erkrankungen nervöse Unruhezustände und Schlafstörungen, Depressionen, Angsterkrankungen, Kopfschmerzen vom Spannungstyp, Migräne, Neuralgien), Pflanzliche Immunstimulantien und Adaptogene. Den verschiedenen Organfunktionen zugeordnet sind die Wirkgruppen und Arzneipflanzen,die bevorzugt das jeweilige Organsystem in seinen Funktionen unterstützen. Besprochen werden hier Ursachen und Symptome der entsprechenden Organdysfunktionen, die zur Therapie einzusetzenden Heilpflanzen und ergänzenden Maßnahmen wie Diäten und physikalische Maßnahmen. Besonders hilfreich für den Arzt sind die sich anschließenden umfangreichen, über 700 Rezepturen für Tees, Tinkturen und Extrakte für die individuelle Verordnung. Besonders hilfreich ist die 57 Seiten umfassende Indikationsliste. Sie gibt einen raschen Überblick über die für die jeweiligen Indikationen geeigneten Heilpflanzen und Rezepturen. Zur Verwendung empfohlene Heilpflanzen mit positiver Monographie der Kommission E, der European Scientific Organisation for Phytotherapy (ESCOP) und der WHO (Liste der WHO-Monographien im Anhang) sind durch Fettdruck hervorgehoben. Bei den mit * markierten Heilpflanzen ist die indikationsbezogene Wirksamkeit belegt oder hat sich in der Erfahrungsheilkunde bewährt. Von praktischer Bedeutung für den Therapeuten ist die Auflistung der Einzeldrogen und fixen Kombinationen, die von der Kommission E negativ bewertet wurden. Von den insgesamt von der Kommission E bewerteten 341 Drogen waren 131 Negativmonographien. Letztere sind eingeteilt in die Kategorien 1: Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt, jedoch keine Risiken (Nullmonographie), 2: Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt, jedoch sind Risiken vorhanden, 3: Wirksamkeit (ganz oder teilweise) belegt, Risiken überwiegen aber, Nutzen-Risiko- Verhältnis negativ, 4: Als Hilfs- oder Schmuckdroge bzw. Geschmackskorrigens verwendbar. Das umfangreiche Literaturverzeichnis (bis 2006) gliedert sich in „Entwicklung und Stellenwert der Phytotherapie“, „Pflanzeninhaltsstoffe“, „Zubereitung von Drogen“, „Pflanzenportraits (Literatur zu Geschichte, Mythologie, Signatur, Brauchtum)“ und „Literatur zu den Erkrankungen der einzelnen Organfunktionen“. Ein Register der deutschen und lateinischen Pflanzennamen sowie ein Sachregister schließen das Werk ab. Den Autor kann man für seine gelungene Arbeit nur beglückwünschen. Das Werk „Heilpflanzenpraxis heute“ reiht sich hervorragend in die Reihe der bisher vorhandenen Standardwerke der Phytotherapie ein und bietet einen hervorragenden Überblick über alle Aspekte der Phytotherapie. Es stellt für alle mit Naturheilverfahren befassten Therapeuten und für den Apotheker ein unverzichtbares Hilfsmittel dar und kann, nicht zuletzt wegen des günstigen Preises auch Studierenden der Medizin empfohlen werden. Schließlich ist das Buch auch für Laien zur Information über die Therapie mit „natürlichen“ Arzneimitteln geeignet, da es neben den zahlreichen Möglichkeiten auch deren Grenzen aufzeigt. Prof. Dr. Hans D. Reuter, Köln |
Benedum, J., Loew, D., Schilcher, H.;
Im Kapitel "Traditionelle und rationale Phytopharmaka im Wandel der Zeit nimmt der Autor D. Loew Stellung zu den Phytopharmaka aus der Sicht des Arzneimittelgesetzes, zu den traditionellen Arzneimitteln nach §109a der 5- AMG-Novelle und zu den Unterschieden zwischen traditionellen und rationalen Phytopharmaka. Schließlich bietet die Synospis von Arzneipflanzen in Prophylaxe und Therapie von H. Schilcher eine Übersicht über pharmakologisch relevante Bestandteile, Wirkungen, Indikationen der Kommission E und die traditionelle Anwendung. Ein dem Buch vorangestelltes Kapitel von Ch. Nicolai und
B. Steinhoff gibt eine aktuelle Übersicht über Phytopharmaka in Europa und
informiert über die Marktbedeutung von Phytopharmaka in Europa, die
rechtliche Situation in verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, das dezentrale
Zulassungsverfahren und Möglichkeiten zur Harmonisierung sowie Perspektiven
für Phytopharmaka in Europa hinsichtlich Forschung, Gesundheitspolitik und
Gesetzgebung. |
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Der Garten von Eichstätt Das Pflanzenbuch von Basilius Besler Mit einer Einführung
Nachdruck der Farbtafeln diente das handkolorierte Jeder Apotheker, der sich auch nur ein wenig mit »alten « Pflanzenbüchern beschäftigt, sei es als Phytopharmazeut oder als Botaniker, als Bibliophiler oder Büchernarr, kennt den »Garten von Eichstätt«, den »Hortus Eystettensis«. Dieses »barokke Kräuterbuch der Renaissance« schuf der Nürnberger Apotheker Basilius Besler (1561-1629) im Auftrag des Fürstbischofs Johann Conrad von Gemmingen. Fast 1100 Pflanzenarten aus der gesamten damaligen Welt sind in der Auflage von 1613 auf 367 Kupferstichen dargestellt. Modell für dieses (wie die Bayern sagen) »gemalene« Herbarium war wohl der fürstbischöfliche Garten mit seinen Freiflächen, aber auch mit seinen Gewächshäusern und Orangerien auf der 1355 gegründeten Willibaldsburg bei Eichstätt, die zu einem Renaissanceschloss umgebaut worden war. Neidvoll habe ich als Dozent in der Handschriftenabteilung der Erlanger Universität und in der Stadtbibliothek von Nürnberg die kolorierten, aber auch nur partiell oder garnicht kolorierten Seiten dieses »Florilegiums« angeschaut; wohl wissend, dass ich mir dieses Kunstwerk kaum jemals werde leisten können. Auch die sehr selten im Antiquariatshandel auftauchenden Einzelblätter waren für mich unerschwinglich. Seit 1999 gibt es jedoch eine farbig gedruckte, im Vergleich zum Original ein wenig verkleinerte Reprint-Ausgabe im Taschen-Verlag zu dem geringen Preis von DM 69,95. Wie kompetente Kenner der Materie beim Vergleich der Reprint-Abbildungen mit denen des Originals feststellten, sind die Farbdrucke gut gelungen. Ein weiterer Pluspunkt der Taschen-Ausgabe: Fachleute, die sich seit Jahren mit diesem Buch beschäftigt haben, kommentieren das Oeuvre: Dazu gehört bereits das lesenswerte Vorwort des Apothekers und Pharmaziehistorikers Werner Dressendörfer sowie des Germanisten und Leiters der Handschriftenabteilung der Universität Eichstätt Klaus Walter Littger. Er verfasst auch den Aufsatz zur Geschichte des Gartens und des Buches. Im Anhang beschreibt Dressendörfer den Garten, das Buch und die Pflanzen sowie unter dem Titel »Vom Buchsbaum bis Frühlingskrokus« die Tafeln des Hortus Eystettensis.Eine Liste führt die Gattungen der gemalten Pflanzen auf, ein Register ihre modernen botanischen und deutschen Pflanzennamen. Ein vierseitiges Literaturverzeichnis nennt zum einen die im Hortus Eystettensis zitierte Literatur, zum anderen die in der vorliegenden Kommentierung genutzten Bücher und Aufsätze. Einige Anmerkungen von Bernd Ringholz zum heutigen Bastionsgarten, der zwar keine Rekonstruktion des barocken Gartens ist, der aber nur Pflanzen aus dem Hortus Eystettensis verwendet, schließen dieses Buch ab. Der Leser dieser Rezension merkt bereits, dass es mit meiner Objektivität nicht weit her ist. Ich bin Apotheker, Bibliophiler und Pflanzenfreund, der in Medizinalpflanzen mehr sieht als nur verunreinigte Chemikalien.Und so ist der Hortus Eystettensis ein Buch, das auch als Reprint zu den besonderen Schätzen jeder privaten Bibliothek gehört. Ich wage zu behaupten, kein PC, oder was es sonst noch an modernen Medien gibt, kann dieses Buch ersetzen. Man muss dieses kulturgeschichtlich schwergewichtige Werk immer wieder in die Hand nehmen können - trotz oder gerade wegen seines Gewichts von mehr als sieben Pfund. Franz-C. Czygan, Würzburg Zeitschrift für Phytotherapie • 3/2001 |
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Gerhild Birmann-Dähne |
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Heilpflanzen CD-Rom |
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Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz |
| Sigrun
Chrubasik, Basil D. Roufogalis (Hrsg.) Herbal Medicinal Products for the Treatment of Pain 184 S., 52. Abb. 32 Tab. brosch. Southern Cross University Press, Lismore Australia ISBN 1-87855-47-5 Das Buch enthält die
aktualisierten Vorträge des 1999 in Freiburg abgehaltenen Symposiums der
Special Interest Group on Rheumatic Pain der International Association for
the Study of Pain. Neben allgemeinen Aspekten der Wirksamkeit und Qualität
von entzündungshemmenden und schmerzstillenden Phytopharmaka werden
pharmakologische und klinische Studien mit pflanzlichen entzündungshemmenden
Drogen zur peroralen und topischen Anwendung, mit pflanzlichen
Antimigränemitteln und antidepressiv wirkenden Phytopharmaka behandelt. Die
Referate umfassen Untersuchungen mit Zubereitungen aus Teufelskrallenwurzel
(Harpagophytum procumbens), Weidenrinde (Salix Spp), einer Kombination aus
Pappelrinde (Populus Spp.) Goldrutenkraut Solidago virgaurea) und
Eschenblätter Fraxinus excelsior), Brennesselwurzel (Urtica dioica) Paprika
(Capsicum frutescens), Pestwurzwurzelstock (Petasites, Wurmfarn (Tanacetum
vulgare), Sesquiterpenlactonen aus Arnikablüten (Arnica App.), Johanniskraut
(Hypericum perforatum), Baldrianwurzel (Valeriana officinalis),
Kombinationen aus Johanniskraut und Baldrianwurzel, sowie aus
Kava-Kava-Wurzelstock (Piper methysticum. Die Untersuchungen mit
Zubereitungen aus Harpagophyti radix und Salicis cortex haben deren
Überlegenheit gegenüber Plazebo nachgewiesen sowie eine geringere
Nebenwirkungsrate gegenüber konventionellen synthetischen Arzneimitteln
gezeigt. Externe Antirheumatika sind bisher weniger gut erforscht mit
Ausnahme der Zubereitungen aus Capsicum. Pflanzliche Mittel scheinen nach
ersten Untersuchungen erfolgversprechende Alternativen zur Behandlung der
Migräne zu sein. Allerdings müssen weitere Untersuchungen zur Aufklärung der
Wirkungsmechanismen und zum Nachweis der klinischen Verwendbarkeit
durchgeführt werden. Als gleichwertig gegenüber synthetischen Antidepressiva
mit dem Vorteil eines grösseren Nutzen/Risiko-Verhältnisses können
Zubereitungen aus Hyperici herba und Piperis methystici radix angesehen
werden. |
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Rheumatherapie mit
Phytopharmaka S. Chrubasik, M. Wink (Hrsg.) 190 S. DM 59,00, ÖS 431, SF 53,50 Hippokrates-Verlag 1997 ISBN 3-7773-1304-1 Zur symptomatische Behandlung der weit verbreiteten rheumatischen Erkrankungen werden üblicherweise steroidale und nichtsteroidale Antirheumatika eingesetzt, seit einiger Zeit auch Phytopharmaka. Im Gegensatz zu den chemisch-synthetischen Mitteln weisen sie deutlich weniger Nebenwirkungen auf. Hier sind vor allem Zubereitungen aus Teufelskrallenwurzel, Brennesselkraut und Weidenrinde, Kombinationen aus Zitterpappelrinde, Goldrutenkraut und Eschenrinde sowie Boswelliasäuren aus dem Gummiharz von Boswellia serrata (Weihrauch) zu nennen. Das vorliegende Buch basiert auf den Vorträgen eines vom "Qualitätszirkel "Naturheilverfahren" Heidelberg-Frankfurt 1997 in Freiburg veranstalteten Symposiums "Rheumatherapie mit Phytopharmaka". Den Beiträgen zur pharmakologischen Wirkung und klinischen Wirksamkeit der genannten pflanzlichen Antirheumatika vorangestellt sind die Kapitel "Einführung in die Rheumatherapie" (Epidemiologie der Rheumatoiden Arthritis; Methodik und Trends in der Erforschung und Behandlung rheumatischer Erkrankungen; Schmerzprävalenz und ganzheits-therapeutische Schmerzbehadlung), "Einführung in die Phytotherapie" (Ergebnisse einer Meinungsumfrage zu pflanzlichen Arzneimitteln [Inst. f. Gesundheits-System-Forschung GmbH Kiel]; Phytotherapie-Glossar; Phytopharmaka versus Synthetika; Qualität pflanzlicher Arzneimittel). Das Werk bietet einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung über Phytopharmaka in der Rheumatherapie sowie die Möglichkeiten ihres Einsatzes in Klinik und Praxis. Es liefert so einen wertvollen Beitrag zum Nachweis der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Phytopharmaka. Hans D. Reuter; Köln |
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Sigrun Chrubasic, Basil Roufogalis NSW 2041 Australia 2002 80 pages, $27,50 ISBN 0-9580664-0-X Buchbesprechung |
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Phytotherapeutika stehen im 5pannungsfeld zwischen empirischer Bewertung und aktueller medizinischer Akzeptanz. Um hier eine grundlegende Basis zu schaffen, haben die Autoren Dingermann und Loew verdienstvollerweise den Versuch unternommen, eine Bewertung der heute auf dem deutschen Markt befindlichen Phytopharmaka nach ausschlielSlich uberprufbaren wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchzufUhren und zu werten, ob zugelassene und nicht zugelassene Phytotherapeutika ihrem therapeutischen Anspruch entsprechen. 1m»Allgemeinen Teil" haben die Autoren Begriffsbestimmungen und gesetzliche Anforderungen dokumentiert, daneben Grundlagen wie Qualitatssicherung, Nachweis von Wirkung und Wirksamkeit, unerwunschte Arzneimittelwirkungen etc. für den Leser in sinnvoller Weise zusammengestellt. 1m »5peziellen Teil" werden die heute aktuellen Anwendungsgebiete fUr Phytotherapeutika wie Antidepressiva, Antidementiva, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, Beeinflussung des Immunsystems, Magen-Darm-Erkrankungen, Lebererkrankungen, Urologika, Gynakologika sowie Haut- und 5chleimhaut-Erkrankungen abgehandelt. Jedes der einzelnen Kapitel ist mit aktueller Literatur belegt.Durch sorgfaltige Recherchen haben es die Autoren verstanden, eine flachendeckende Bewertung der heute insbesondere auf dem deutschen Markt befindlichen PhytotherapeutENka zu erstellen, die es dem kundigen Leser, hier sind in erster Linie Pharamazeuten und Mediziner angesprochen, ermög- lichen sollten, sich über die praktische Relevnz dieser Produkte zu informieren, Wenn immer vorhanden, wzrden die relevanten klinichen Studien dargestellt, sodass man tatsachlich die Möglichkeit anwendungsorientierte Bewertungen der einzelnen Indikatonsgruppen an Hand von Originaldaten zu uberprüfen. Wichtig ist, dass zu den monogrgrafieartig erstellten Drogenbeschreibungen Hinweise zu Wi rkstoffen, Extrakten und Drogen gegeben werden, ferner zur experimentellen Pharmakologie und Pharmakokinetik, schließlich zur klinischen Pharmakologie, klinischen Wirksamkeit, Dosierung, Anwendungsdauer, Toxikologie, Risikogruppen und Anwendungen in der Pädiatrie. Beim Durchlesen sind keine gravierenden Fehler ins Auge gefallen. Wie bei jeder Erstauf1agessteckt der Teufel im Detail und man kannte sicher den Autoren Fehler nachweisen. Dies ist nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Man sollte vielmehr betonen, dass ein neues Werk vorliegt, das eine Lucke in der aktuellen Literatur ausfüllt. Dieses Buch ist niedergelassenen Arzten und Apothekern der Praxis, aber auch den 5tudierenden der Pharmazie und Medizin wärmstens zu empfehlen. Gerhard Franz, Regensburg |
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Karen Duve, Thies Völker |
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Wirkung - Botanik - Anwendung - Geschichte Diether Ennet und Hans D. Reuter 440 Seiten. 200 farbige Abb. Genehmigte Lizenzausgabe 2004 für Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG mit frdl. Genehmigung des Originalverlages Hippokrates-Verlag Stuttgart 1998 12,95 € ISBN 3-933203-96-1
Vorwort
Berichte
über Heilerfolge auch bei schweren Krankheiten, z. B. Krebs, mit
Arzneipflanzen haben teilweise jedoch ungerechtfertigte Hoffnungen
geweckt, die nicht in Erfüllung gehen können.
Enttäuschungen über eine unsichere oder ausbleibende
Wirkung der Arzneimittel mit pflanzlichen Wirkstoffen führten
teilweise auch dazu, ihre Anwendung als unwissenschaftlich und überflüssig
abzulehnen. Diese
widersprüchliche Entwicklung ist mit einem wachsenden Interesse
vieler Menschen an umfassenden Informationen nach dem
wissenschaftlichen Erkenntnisstand über das Für und Wider
pflanzlicher Arzneimittel verbunden.
Es ist das Anliegen des Lexikons, diesem Interesse zu
entsprechen. Dabei
wird versucht, über die Vielfalt der Möglichkeiten, aber auch über
die Grenzen der Nutzung der Arzneipflanzen und der aus ihnen
gewonnenen Drogen und isolierten Wirkstoffe, die zur Vorbeugung
und Behandlung von Erkrankungen dienen, zu informieren.
Die
Wahrnehmung der Verantwortung des Menschen für seine Gesundheit
schließt neben einer gesundheitsfördernden Lebensweise auch ein
richtiges Verhalten im Krankheitsfalle ein. Die Vermittlung von
Kenntnissen über Drogen und pflanzliche Zubereitungen zur
Selbstmedikation von Erkrankungen sowie Hinweise, wann auf eine ärztliche
Hilfeleistung keinesfalls verzichtet werden darf, sollen dazu
beitragen, ihre sachgerechte Verwendung zu zu fördern.
In
diesem Sinn werden sowohl Arzneipflanzen, deren Verwendung
wissenschaftlich begründet ist, als auch Pflanzen, die in der
Volksmedizin Bedeutung besitzen, ausführlich beschrieben.
Besonderer Wert wird dabei auf eine dem heutigen
Erkenntnisstand entsprechende, im Einzelfall auch kritische
Darstellung der Wirkung und der Verwendungsmöglichkeiten der
Drogen und Arzneimittel mit pflanzlichen Wirkstoffen gelegt.
Deutlich
unterschieden wird zwischen der arzneilichen Verwendung der Drogen
und ihrer Zubereitungen, die auf gesicherten wissenschaftlichen
Erkenntnissen beruht, deren Wirksamkeit durch klinische Studien
belegt ist, und der Verwendung in der Volksmedizin, die sich auf
die Überlieferung von Erfahrungen stützt und deren
geschichtliche Quellen Erwähnung finden.
Die
Artikel über die wichtigsten Arzneipflanzen werden durch
Informationen über Erkrankungen, die für eine Behandlung mit
Arzneimitteln pflanzlicher Herkunft in Betracht kommen sowie
zahlreiche Begriffserklärungen ergänzt.
Damit wird beabsichtigt, dem Leser möglichst viele
Informationen in konzentrierter Form zur Verfügung zu stellen.
Zur Illustration des Textes dienen Farbfotos aller ausführlich
beschriebenen Arzneipflanzen.
Das soll die Identifizierung der Pflanzen in der Natur
erleichtern und ein reizvolles Bild der Vielfalt ihrer natürlichen
Formen und Farben vermitteln. Das vorliegende Buch stellt die überarbeitete Fassung der 2. Auflage des 1990 beim VEB Bibliograpisches Institut Leipzig erscchienenen BI-Lexikons “Heilpflanzen und Drogen” von Diether Ennet dar.
1997/2004 |
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E. Ernst, M.H. Pittler, C. Stevinson, A. White |
Spektrum
Psychotrope Phytopharmaka Volker Faust 2000. 128 S., 13 farb. Abb. Aesopus Verlag, Stuttgart 68,- DM ISBN 3-7773-1755-1 Rund 9% der Bevölkerung leiden heute an Angststörungen, jedoch nur ein Teil der betroffenen erhält medizinische Unterstützung, obwohl dem arzt in Praxis und Klinik hierzu diverse thera- peutische Optionen zur Verfügung stehen. So haben - neben den synthetischen Arzneistoffen - auch die psychotropen Phytopharmaka ihren stellenwert im pharmakotherapeutischen Spektrum, da sie wirksam, hilfreich und in ihrer Therapiesparte unersetzlich sind. Die Phytotherapie ist heute nicht mehr nur eine geduldete Alternative, sondern ein Teil der modernen, naturwissenschaftlich orientierten Medizin. In der Neuerscheinung "Spektrum Psachotrope Phytopharmaka" stellt der Autor, Prof. Dr. Volker Faust, der seit mehr als drei Jahrzehnten in Klinik, Ambulanz, Forschung und Lehre im Zentrum für Psychiatrie in Ravensburg-Weissenau tätig ist, die therapeutischen Möglichkeiten der psychotropen Pfalnzenheilmittel vor. In dem gut gegliederten und verständlich geschriebenen Buch warnt er aber auch vor einer Überschätzung der therapeutischen Möglichkeiten der Phytopharmaka, getreu dem Motto "die Möglichkeiten nutzen, aber auch die Grenzen respektieren!" Auf engem Raum vermittelt er umfangreiches Wissen, das der praktisch tätige Arzt benötigt. In einer komprimierten Übersicht werden unter anderem Botanik, Inhaltsstoffe, Indikationen, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Dosierungen und spezifische Aspekte der folgenden psychotropen Drogen vorgestellt: Baldrian, Ginkgo, Hopfen, Johanniskraut, Kava-Kava, Melisse und Passionsblume. Es folgt eine Zusammenstellung der gesicherten Anwendungsgebiete und auch der noch diskutierten Indikationen, bei denen nur einzelne Erfahrungsberichte vorliegen. Dazu gehören u. a. die folgenden Krankheitsbilder: Angststörungen, Burnout-Syndrom, Depressionen, demen- tielle Erkrankungen, Befindlichkeitsstörungen, Klimakterium, Schlafstörungen, chronische Schmerzsyndrome und Trauerreaktionen. Jedes Kapitel enthält farblich unterlegte Praxistips", "Differentialdiagnostische Hinweise" und "Schlußfolgerungen", die dem eiligen Leser eine schnelle Orietierung ermöglichen. Das Buch ist dank seiner systematischen Gliederung und der praxisorientierten Themenauswahl ein umfassender und informativer Begleiter für den niedergelassenen Arzt. Dr. Martin Roth, Mannheim |
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Volker Fintelmann / Rudolf Fritz Weiss |
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Leonhart Fuchs Als Vorlage für den Nachdruck diente ein Handexemplar von L. Fuchs, das heute im Besitz der Stadtbibliothek von Ulm ist. Reprint in der Größe von 15 x 25 x 5 cm Verlag Taschen GmbH, Köln 2001. EUR 30,–. ISBN 3-8228-1298-6. |
Robert
GasserBalance für Herz und Kreislauf 192 Seiten, zahlreiche Farbfotos und Tabellen 15,20 Euro Falkenverlag Niedernhausen 2001 ISBN 3-8068-2660-9 Der Autor des Buches ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie an der Universitätsklinik in Graz, wissenschaftlicher Berater mehrerer internationaler Herz-Kreislauf-Gesellschaften und Träger verschiedener nationaler und internationaler Forschungspreise. Seine Hauptforschungsgebiete sind die Durchblutungs- und Stoffwechelstörungen des Herzens. Der Ratgeber "Balance für Herz und Kreislauf" beruht auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Physiologie, Ernährungs- und Sportmedizin sowie auf Beobachtungen aus langjähriger ärztlicher Tätigkeit. Mit seinem Buch tritt Gasser dem vor allem in den USA verbreiteten Trend zur "Balance" mit Hilfe einer Synthese aus Power-Yoga, Zen-Buddhismus, Ayurveda, Reiki und anderen asiatischen Heiltechniken und der Vermischung mit westlichen Methoden wie Free-Dance, Aerobic und Diäten entgegen. Zur Stärkung von Herz und Kreislauf gibt der Autor Ratschläge zur richtigen Ernährung, optimalem Körpertraining, positivem Denken und Fühlen sowie zur Vorsorge. Das Buch ist wendet sich in erster Linie an Laien, aber auch der Fachmann findet hier eine Reihe von nützlichen Hinweisen. H.D. Reuter |
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B. Hohmann, G. Reher, E. Stahi-ßiskup |
Gregor Huesmann
In seinem Buch greift er auch die Werbung für zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel an, die wettbewerbswidrig sei und den Normen widerspreche, was man über derartige Produkte behaupten dürfe. Jüngstes Opfer der meist als Nahrungsergänzungsmittel deklarierten Lebens- mittel scheint, so Huesmann der Ringer Alexander Leipold geworden zu sein, der in Unkenntnis der Zusammensetzung der international vertriebenen Präparate möglicherweise ein Produkt mit einem »Prohormon« geschluckt habe und dem nach einer positiven Dopingprobe die Goldmedaille von Sydney aberkannt wurde. Für einen Laien gebe es keine Chance, auf der »Zutatenliste« eines vermeintlichen Lebensmittels z.B. DHEA als Dopingsubstanz zu identifizieren. P. Ditzel, Stuttgart |
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Jänicke Christof, Grünwald Jörg, Brendler
Thomas Indikationen - Anwendungen - Wirksamkeit - Präparate Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2003 http://www.wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.de 561 + LXXVIII S., 320 farbige Abb. Subskriptionspreis bis 30.06.2003: 42,00 € 49,00 € 78,40 sFr ISBN 3-8047-1950-3 |
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Roger Kalbermatten |
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Kinderdosierungen von Phytopharmaka |
Bernhard Kranzberger, Stefan MairPflanzenmonographien Heilpflanzen nach Monographie, Gegenwart, Humoralpathologie 543 Seiten, gebunden; 95,84 DM ISBN: 3-929338-05-X Foitzik Verlag, München 2000 Das Buch versucht eine Synthese: Einerseits werden die von der Kommission E für Phytotherapie des BfArM erstellten Monographien wiedergegeben. Andererseits werden die entsprechenden humoralpathologischen An- gaben aufgeführt. Dabei kommt es zwangsläufig zu Dis- krepanzen. Während beispielsweise bei Centaurium in der Rubrik »Indikationen« jene der Kommission E lapidar »Appetitlosigkeit, dyspeptische Beschwerden« lauten, wird es unter der humoralpathologischen Rubrik wesentlich »lebhafter«. Man sollte sich in der Arzneipflanzen-Medizin der Antike bis etwa in die späte Barockzeit etwas auskennen, denn sonst fällt die Adaption schwer: »Innerlich gegen allerlei Feuchtigkeit und Schleim, führt grob gelbe Galle und Schleim aus, Magenfieber, Lebersucht, verstopfte Leber etc.«. Das Ganze ist gut und gründlich zusammengetragen. Es bringt die Fakten der Gegenwart, Botanisches, Inhaltsstoffe und Dosierungen sowie meistens auch ein Rezept, das von einer Apotheke hergestellt werden kann. Das Anliegen der Verfasser, in München praktizierende Heilpraktiker, ist es, Traditionelles und Heutiges auf dem Gebiet der Phytotherapie in einem Werk zu vereinen. Josef Karl, München |
D. Loew, N. Rietbrock (Hrsg.)
D. Loew, H. Blume, Th. Dingermann
(Hrsg.) The scope of herbal drugs which have been subject of pharmacological and clinical studies includes preparations from Aesculus hippocastanum, Anthranoid-drugs, Cimicifuga racemosa, Crataegus, Cucurbita pepo, Ginkgo biloba, Cynara scolymus, Echinacea spp., Harpagophytum procumbens, Hypericum perforatum, Kava-Kava, Mentha piperita, Piper methysticum, Plantago lanceolata, Sabal serrulata, Senna, Silybum marianum, Urtica spp., Viscum album, Vitex agnus castus as well as ß-Aescin, volatile oils, silibinin und silymarin. The results of pharmacological and clinical trials presented in the first five volumes of "Phytopharmaka" make clear, that rational HMPs are taking an essential place in medicinal therapy and can meet the requirements of the evidence-based hierarchy from the standpoint of quality, clinical trials and meta analyses. The books represent an essential basis for all scientists concerned with herbal medicinals products in research, clinic and practice. |
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Martin Luckner, Max Wichtl 352 Seiten, 95 Abb., 48 Tab., 43 Farbaufnahmen. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; 2000. EUR 69,90. ISBN: 3-8047-1705-5. |
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J.G. Mayer (Hrsg.) |
Um es gleich zu sagen: Das Tee-Rezepturen-Buch eignet sich sehr gut für den praktischen Gebrauch, um möglichst schnell und zielsicher eine geeignete Teemischung auf Wunsch eines Kunden auszuwählen und herzustellen. Gegenüber dem Grundwerk von 1995 wurden vorhandene Rezepturen
aktualisiert und 64 neu aufgenommen, so dass nun über 500 beschrieben werden. Das
Handbuch enthält jetzt auch alle relevanten Monographien und ein Drogenverzeichnis.
Übersichtlich ist es in 19 Anwendungsbereiche gegliedert. Diese umfassen die häufigsten
Indikationen der Selbstmedikation, angefangen von Appetitlosigkeit bis hin zu Verstopfung.
Jeder Bereich enthält eine Fülle verschiedener Teerezepturen; so beschreibt
beispielsweise der Abschnitt "Bronchial- Jeder Bestandteil einer Rezeptur wird der Bewertung durch die Kommission E unterzogen. So sieht man auf den ersten Blick, ob eine Rezeptur sinnvoll ist, was anhand der Angabe der Positiv- oder Negativmonogrphie entschieden werden kann. Ein Vorteil für die Praxis ist die Arbeitserleichterung durch den Vordruck für die Etikettierung. Dank des praktischen Ringordners kann man die einzelnen Blätter rasch kopieren, die Gebrauchsinformationen ausschneiden und auf den Teebeutel kleben. So erspart man sich Arbeit und ist gleichzeitig rechtlich abgesichert, da hier alle geforderten Angeaben wie Anwendungsgebiet und Dosierung, aber auch - wo nötig - Nebenwirkungen, Wechselwir- kungen und Gegenanzeigen beschrieben werden. Wer schnell Basis- bzw. Hintergrundinformationen über die einzelnen Drogenbestandteile erfahren will, kann die dazu alphabetisch geordneten Monographien im Anschluss an die Rezepturen heran ziehen. Hier wurden neben den Monographien der Kommission E und den Standardzulasasungen die wichtigen Grundlagenwerke wie "Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis", Wichtls "Teedrogen" sowie weitere Spezialliteratur verwendet. In der Bibliothek des pflanzenheilkundlich interessierten Apothekers bzw. Arztes sollten die "Teerezepturen" ihren festen Platz haben. Dei Form der Loseblattsammlung garantiert eine schnelle Aktualisierung des Wissens, das auf dem Sektor der Phytotherapie immer im Fluß ist. Claudia Richter, Markelsheim |
The book provides a detailed practical and research-based
approach to the use of herbal treatment in a wide variety of clinical states
and problems. 45 herbs which are in use worldwide for the treatment of
complaints and diseases are described in detail concerning pharmacology,
research and traditional use. The textbook consists of 3 major parts, the
first dealing with "Herbal therapeutic systems", "Principles of herbal
pharmacology", "Principles of herbal treatment", "Validating herbal
therapeutics" and "Optimizing safety". |
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MSD-Manual 6.Aufl. 2000, 3424 S. 171 Abb., 538 Tab. CD-ROM ISBN 3-437-21770-4 DM 119,90/öS 1.79,-/SFr 105,-- Urban & Fischer, München Systemvoraussetzungen: IBM-kompatibler PC
mit MS Windows 3.1, 95, 98, NT oder 2000, CD-ROM-Laufwerk, mind. 8 MB RAM, Graphilkarte
mit 640x480 Pixel und 256 Farben, Maus |
Horst W. Opaschewski
Das Moses Prinzip Die 10 Gebote des 21. Jahrhunderts 176 Seiten HC ISBN 978-3-579-6947-0 Gütersloher Verlagshaus, in der Verlagsgruppe Random House GmbH München Verlagstext Am besten mehrere Leben leben? Wer so lebt, kommt nie an. Immer öfter stellen wir uns die Frage: Was ist eigentlich wichtig für uns und was nicht? Und wie wollen wir, ja, wie sollen wir künftig leben? Auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft steht die Symbolfigur Moses beispielhaft für verlässliche Visionen, für neue Wege und den Mut zur Veränderung. In einer Welt weitgehend ohne Halt und Orientierung hat der visionäre Zukunftsforscher Horst P. Opaschewski 10 Gebote des 21. Jahrhunderts formuliert. Sein "Moses-Prinzip" zeigt, wie wir die soziale Beliebigkeit unseres Daseins verhindern und das Leben kommender Generationen lebenswert erhalten können. Opaschewski macht sich zum Anwalt für eine Zukunftsgesellschaft, die auf den Werten von Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung fußt. Dazu müssen wir den Aufbruch oder sogar den Ausbruch aus dem Gewohnten wagen, um den Stillstand in der Gesellschaft und auch das eigene Phlegma zu überwinden. Im Zentrum steht die Sinnfrage, wie angesichts einer ständig steigenden Lebenserwartung ein langes Leben im 21. Jahrhundert gelingen kann. Über den Autor: |
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Pschyrembel |
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Christian
Rätsch
Solange der Mensch als menschliches Wesen existiert, hat er versucht,
sich gelegentlich aus den Niederungen des täglichen Lebnes zu erheben. Dazu verhalfen ihm
psychoaktive Pflanzen. So gibt es keinen Kulturkreis in der humanen Vergangenheit und
Gegenwart, der nicht Pflanzen dieser Art oder aus ihnen hergestellte Pharmaka im
eigentlichen Sinne kannte und nutzte. Was bisher fehlte, war eine fachmännisch
aufbereitete Zusammenfassung über diese Kinder der Göttin Flora. Diese lang erwartete
"Enzyklopädie der psychoaktiven Drogen" liegt nun seit einiger Zeit vor. Autor
ist der durch seine faszinierenden Bücher "Pflanzen der Liebe", Pflanzen der
Götter", "Räucherstoffe", "Hexenmedizin" und "Urbock"
bei Fachleuten und bei Laien bekannt gewordene Ethnopharma- kologe Christian Rätsch.
Gelegentlich wird er das "enfant terrible der deutschen Ehnologie" genannt. Ich
meine zu wissen, dass er auf diesen Titel stolz ist. Zusammengefasst liegt hier ein Oeuvre vor, das die Verlagsbezeichnung "Weltweit das Standardwerk" ganz ohne Frage verdient. Es sollte in keiner naturwissenschaftlichen, medizinisch-pharmakologischen Bibliothek fehlen, Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften sollten es sich anschaffen, Auf den Bücherregalen von Apothekern, Allgemeinärzten, Lehreern udn interessierten Laien sollte es seinen Platz finden. Und noch ein Letztes: Ich hoffe sehr, dass diese Buch mithilft, die zur Zeit bei uns ausufernde Diskussion über die Nutzung von Rauschdrogen (z.B. von Opium/Morphin, von Haschisch/THC) in seriöse Bahnen zu lenken. Franz-C. Czygan |
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Jürgen
Reichling, Wolf-Dieter Müller-Jahnke, Albert Borchardt (Hrsg.) Arzneimittel der komplementären Medizin 272 Seiten ISBN 3-4471-0772-6 GOVI-Verlag, Eschborn 2001, 52,42 DM Zahlreiche Untersuchungen bestätigen, dass immer mehr Menschen an komplementären Therapiekonzepten interessiert sind. Die Patienten möchten diese ergänzend oder auch an Stelle einer wissenschaftlich ausgerichteten Medizin anwenden und hoffen auf einen schonenden Heilungsprozess. Dementsprechend groß ist der Informationsbedarf. Patienten verlangen vom Arzt und Apotheker eine vorurteilsfreie und umfassende Beratung. Das Buch "Arzneimittel der komplementären Medizin" stellt alle wichtigen Therapiekonzepte wie Homöopathie, Phytotherapie, Hildegard-Medizin, Spagyrische Arzneimittel, Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin, Kampo-Medizin und die dazugehörigen Arzneimittel vor. Es bietet einen fundierten Einblick in eine für den Naturwissenschaftler oft fremde Gedankenwelt, ohne die kritische Auseinandersetzung zu vernachlässigen. Pharmazeutische Zeitung |
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For the sixth time the lectures being presented at the Symposium of the German Society for Clinical Pharmacology and Therapy are available in book form. The lectures of the smyposium 2000 cover the indications "orthostatic hypertension", "mild moderate depressions", "chronical pain", immune modulation for infect prophylaxis and in cancer patients", "gastric hypersensitivity and irritable bowel syndrom". Further lectures on the mode of action and pharmacology of an petasites extract and on therapy of menopausal complaints with Cimicifuga racemosa and under the heading "Tradition is not enough" contributions on "Herbal medicinal Products in the German health insurance (Gesetzliche Krankenversicherung GVK)" and "Japanese phytotherapy (Kampo) - clinical relevance and quality aspects in modern medicine" are presented. H.D. Reuter |
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Rainer Scheer, Rudolf Bauer, Hans Becker, Peter A. Berg
und Volker Fintelmann (Hrsg.) |
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M. Schmidt, H. Schmoll (Hrsg.) |
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Ingrid und Peter Schönfelder Der neue Kosmos Heilpflanzenführer 445 Seiten, u.a. mit 854 Farbfotos, 103 sw-Zeichnungen, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. Stuttgart, 2001, ISBN 3-440-07819-1, 24,90 € Buchbesprechung |
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Arzneibuch der chinesischen Medizin Monographien des Arzneibuches der Volksrepublik China 1990 und 1995 E.A.Stöger und F. Friedl 2. Auflage einschl. 6. Ergänzungslieferung 9; 1278 Seiten 248,- DM Loseblatt, 2 Ringordner Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart 1997
Das Arzneibuch der Chinesischen Medizin, das jetzt in
zweiter Auflage einschließlich der 6. Ergänzungslieferung vorliegt, hat sich in
Fachkreisen als erstes umfassendes deutschsprachiges Standardwerk der chinesischen
Arzneipflanzen einen Namen gemacht. Wenn es auch kein im deutschsprachigen Raum gültiges
Arzneibuch darstellt, ist es doch für die Identitäts- und Wertbestimmung chinesischer
Kräuter in heimischen Apotheken, Forschungsinstitutionen und industriellen Einrichtungen
unentbehrlich geworden. Da die Nutzung chinesischer Arzneipflanzen zur Herstellung von
Fertigarzneimitteln in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund der strengen
Arzneimittelgesetze nicht möglich ist, bleibt nur die Einbeziehung der traditionellen
chinesischen Medizin als Ganzes und damit die Anwendung chinesischer Arzneimittel in der
Form, wie sie im Arzneibuch der chinesischen Medizin dokunentiert ist. Das vorliegende
Werk, das in seiner Form als Loseblattsammlung eine ständige Aktualisierung garantiert
enthält die Monographien von 269 chinesischen Arzneidrogen, die in Deutschland,
Österreich und der Schweiz bezogen werden können. Die Monographien informieren über
azneibuchüblicheHinweise und Methoden ( Morphologie, Prüfung auf Identität,
Vorbehandlung der Rohdroge, Geschmacksrichtung, Temperaturverhalten, Orchisbezug, Wirkung,
Indikationen, Applikation, Dosis, Aufbewahrung). 205 Drogenmonographien werden ergänzt
durch Zeichnungen makroskopischer und mikroskopischer Drogencharakteristika. Eine von F.
Friedl verfaßte Einführung in die Chinesische Medizin setzt sich mit dem Denkansatz der
chinesischen Medizin, den polaren bEwegungen der Lebenskräfte Yin und Yang, den fünf
Wandlungsphasen, den Grundzügen der chinesischen Diagnostik, der Krankheitslehre der
chinesischen Medizin, den therapeutischen Strategien, der chinesischen Arzneitherapie in
Europa und den rechtlchen Aspekten der chinesischen Arzneitherapie in der Bundesrepublik
Deutschland auseinander. Insbesondere die Hinweise zu den rechtlichen Aspekten der
Chinesischen Medizin mit den Abschnitten Berufsrecht, Arzneimittelrecht, Kassenrecht und
Drogenqualität sollten von Ärzten und Apothekern genau beachtet werden. Schließlich
enthält das Werk ein Reagenzienverzeichnis, ein Verzeichnis der Chinesischen Drogennamen,
ein Synonymaverzeichnis nach Porkert und eine Liste der Referenzsubstanzen der
Arzneibuchkommission der VR China. |
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Eberhard Teuscher mit Beiträgen von Ulrike Bauermann und Monika WerneR Gewürzdrogen Ein Handbuch der Gewürze, Gewürzkräuter, Gewürzmischungen und ihrer ätherischen Öle 468 Seiten, 173 farbige, 36 s/w-Abbildungen, 498 Formelzeichnungen, Wissenschaftliche Verlagsges. mbH. Stuttgart 2002 ISBN 3-8047-1867-1 EURO 108,00; SFr 172,80 Buchbesprechung |
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Paul U. Unschuld HUICHUN – Rückkehr in den Frühling Chinesische Heilkunde in historischen Objekten und Bildern 220 Seiten, 306 Abb., davon 147 in Farbe; Prestel-Verlag, München, New York, 1995. ISBN 3-7913-1497-1; nur noch im Modernen Antiquariat/Internet und mit Glück in öffentlichen Bibliotheken. Rezensent: F.H. Kemper |
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Steeven Vogel |
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Helga Volkmann |
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Max Wichtl (Hrsg.) Teedrogen und Phytopharmaka Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage 4., erw. u. überarb. Aufl., 706 S., 314 SW- u. 519 Farbabb., 447 Formelzeichnungen; 118,– EUR. ISBN: 3-8047-1854-X; Stuttgart: WVG, 2002. Subskriptionspreis bis 31.10.2002: 96,– EUR |
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M. Wiesenauer, A. Kerckhoff |