Buchbesprechungen/Reviews
Literaturliste

Verzeichnis: Alphabetisch nach Erstautoren + Titel


M. Augustin, V. Schmiedel
Leitfaden Naturheilkunde
Methoden, Konzepte und praktische Anwendung

S. Bäumler
Heilpflanzenpraxis Heute


J. Benedum
Loew, D., Schilcher, H
Arzneipflanzen in der traditionellen Medizin


B. Besler
Der Garten von Eichstätt 

G. Birmann-Dähne
Bärlauch und Judenkirsche
40 Heilpflanzen und Wildfrüchte in Mythen, Märchen, Medizin und Küche


Th. Brendler, J. Gruenwald, Ch. Jaenicke (Hrsg.)

Heilpflanzen CD-Rom

Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin
Pilzvergiftungen

S. Chrubasik, M. Wink (Hrsg.)
Rheumatherapie mit Phytopharmaka  

S.
Chrubasik, B.D. Roufogalis
Herbal Medicinal Products for the  Treatment  of Pain
 


S. Chrubasik, B.D.Roufogalis
Phytomedicines for respiratory tract diseases

G.H. Constantin
Tyler's tips: The shopper's guide for herbal remedies. 

T. Dingermann, D. Loew
Phytopharmakologie: Experimentelle und klinische Pharmakologie

pflanzlicher Arzneimittel


K. Duve, Th. Völker
Lexikon berühmter Pflanzen: Vom Adamsapfel zu den Peanuts

 

D. Ennet, H.D. Reuter
Lexikon der Pflanzenheilkunde

E. Ernst, MH Pittler, C. Stevinson, A. White, D. Eisenberg (Eds)
 A Desktop Guide to Complementary and Alternative Medicine: An Evidence-based Approach

V. Faust
Spektrum Psychotrope Phytopharmaka

V. Fintelmann / R. F. Weiss
Lehrbuch der Phytotherapie

Leonhart Fuchs
The New Herbal of 1543 (Das Kräuterbuch von 1543)

R. Gasser
Balance für Herz und Kreislauf

J. Grünwald, T. Brendler, J. Christof (eds.)
PDR (Physician's Desk Reference) for Herbal Medicines


B. Hohmann, G. Reher, E. Stahi-ßiskup
Mikroskopische Drogenmonographien der deutschsprachigen Arzneibücher.
Pharmazeutische Biologie Bd. 3.


G. Huesmann
Schwarzbuch Wundermittel

Chr. Jänicke , J. Grünwald , Th. Brendler
H
andbuch Phytotherapie: Indikationen - Anwendungen - Wirksamkeit - Präparate

R. Kalbermatten
Wesen und Signatur der Heilpflanzen: Die Gestalt als Schlüssel zur Heilkraft der Pflanzen


Kooperation Phytopharmaka (Hrsg.)
Kinderdosierungen von Phytopharmaka

B. Kranzberger, St. Mair
Pflanzenmonographien, Heilpflanzen nach Monographie, Gegenwart, Humoralpathologie


Li, T. S. C.
Medicinal Plants - Culture, Utilization and Pharmacology
 


D. Loew, N. Rietbrock (Hrsg.)
Phytopharmaka I-IV: Forschung und
klinische Anwendung

D. Loew, H. Blume, Th. Dingermann (Hrsg.)

Phytopharmaka V: Forschung
und klinische Anwendung

M. Luckner, M. Wichtl
Digitalis -Geschichte, Biologie, Biochemie, Chemie, Physiologie, Molekularbiologie, Pharmakologie, medizinische Anwendung

J.G. Mayer (Hrsg.)
Höhepunkte der Klostermedizin
Der ‚Macer floridus‘ und das Herbarium des Vitus Auslasser


Meyer-Buchtela
Tee-Rezepturen

Mills, Bone
Principles and Praxis of Phytotherapy

Monographien des Arzneibuches der Volksrepublik China 1990 und 1995

MSD-Manual  

Horst W. Opaschewski
Das Moses Prinzip - Die 10 Gebote des 21. Jahrhunderts

Pschyrembel
Klinisches Wörterbuch 259., neu bearbeitete u. erw. Aufl.

Ch. Rätsch
Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen

J. Reichling, W.-D. Müller-Janke, A. Borchardt (Hrsg.)
Arzneimittel der komplementären Medizin

N. Rietbrock (Hrsg.)
Phytopharmaka VI: Forschung und klinische Anwendung

V. Schulz, N. Reitbrock, I. Roots, D. Loew (Hrsg.)
Phytopharmaka VII: Forschung und klinische Anwendung  


H. Schilcher, S. Kammerer
Leitfaden Phytopharmaka

E.A.Stöger und F. Friedl
Arzneibuch der chinesischen Medizin

S.Vogel

Von Grashalmen und Hochhäusern


Wagner H (Edit.)
Immunomodulatory Agents from Plants


 

Leitfaden Naturheilkunde
Methoden, Konzepte und praktische Anwendung
Matthias Augustin, Volker Schmiedel
4. Auflage, 1158 S. 80 Abb. PVC-Umschlag
€ 59,95
Urban & Fischer 2003
ISBN 3-437-55131-0

Buchbesprechung

Siegfried Bäumler                                             
Heilpflanzenpraxis Heute
Porträts - Rezepturen - Anwendung

Elsevier/Urban & Fischer 2007
Elsevier/Urban & Fischer 2007
1.008 Seiten, 217 farb. Abb., Gebunden Buch
79,95 Euro / 82,20 Euro (A) / 123,00 SFr
Portofreie Lieferung in Deutschland
ISBN: 3-437-57270-9

Die Gesundheitsreform hat die Möglichkeiten einer Behandlung mit pflanzlichen Arzneimitteln zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen stark eingeschränkt. Die Hürde der Erstattungsfähigkeit haben nur wenige Phytopharmaka genommen. In zahlreichen Indikationsbereichen, die eigentlich Domänen der pflanzlichen Arzneimittel sind werden sie in zunehmendem Maße durch chemisch-synthetische Mittel ersetzt. Die Folge ist ein steiler Anstieg der Kosten für Arzneimittel. Trotz dieser Einschränkungen hat in der Bevölkerung der Trend zu naturgemäßenHeilmethoden und pflanzlichen Arzneimitteln eher zu- als abgenommen. Die immerwieder geäußerte Behauptung, pflanzliche Arzneimittel hätten allenfalls eine Plazebowirkungkonnte durch zahlreiche kontrollierte klinische Studien zur Qualität, Wirksamkeit und Sicherheitpflanzlicher Arzneimittel eindrucksvoll widerlegt werden und der Einsatz dieser Arzneimittel ist zumindest in der naturheilkundlich orientierten ärztlichen Praxis ein wesentlicherBestandteil der medikamentösen Therapie.Das vorliegende Werk „Heilpflanzenpraxis heute“ von Siegfried Bäumler bietet in über 300 bebilderten Arzneipflanzenporträts relevante phytotherapeutische Informationen, die für alle Therapeuten, aber auch für den interessierten Laien von Interesse sein dürften. Jedes Arzneipflanzenportrait enthält Angaben zur Botanik, Pharmakologie und zu den Zubereitungsformender Heilpflanzen, zur Dosierung, zu Inhaltsstoffen und Wirkungen, zu Indikationen und Nebenwirkungen, Warnhinweise und Notfallmaßnahmen. Zahlreiche Exkurse zur Mythologie, Signaturenlehre und volksheilkundlichen Anwendung vermitteln weitere Aspekte der Heilpflanzenkunde. Der Autor ist Facharzt f. Allgemeinmedizin (Homöopathie, Naturheilverfahren, Phytotherapie, Neuraltherapie, ther. Lokalanästhesie), Oberarzt im Sebastianum der Kneippschen Stiftungen (www.kneippsche-stiftungen.de) in Bad Wörishofen. Sein zentrales Anliegen ist die "Phytotherapeutische Praxis" mit detaillierten Behandlungsstrategien zu zahlreichen Krankheitsbildern wie Erkrankungen des Magens (akute Gastritis, Ulkuskrankheit, chronische Gastritis, funktionelle Dyspepsie), Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms (funktionelle Darmbeschwerden, Obstipation . Duchfallerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Analerkrankungen), Erkrankungen der Leber, der Gallenwege und der Gallenblase (funktionelle Störungen der Gallenblase und der Gallenwege), Erkrankungen der Atemwege (Erkrankungen von Mund- und Rachenraum, grippale Infekte und Erkältungskrankheiten, akute und chronische Bronchitis, Husten, Asthma bronchiale), Erkrankungen des Herzens (Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen und funktionelle Herzbeschwerden), Kreislauf- und Gefäßerkrankungen (arterielle Hypertonie, arterielle Hypotonie, Dyslipoproteinämie und Arteriosklerose, zentrale und periphere Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Venensystems), Erkrankungen der Nieren, ableitenden Harnwege und Prostata (Harnwegsinfekte, Urolithiasis, Reizblase, Enuresis, benigne Prostatahyperplasie, Prostatitis), Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates (entzündlich rheumatische Erkrankungen, Weichteilrheumatismus und Fibromyalgie, Gicht, stumpfe Verletzungen), Erkrankungen der Haut und Wundbehandlung (Pruritus, akute Dermatitis, Windeldermatitis, Ekzeme: atopische Dermatitis [Neurodermitis], seborhoisches Ekzem, Milchschorf, Acne vulgaris, Sebostase, Hyperhidrosis, Psoriasis, bakterielle Infektionen [Impetigo, contaginosa, Furunkel, Follikulitis], virale Infektionen [Herpes labialis, Herpes zoster, Warzen], Urtikaria, DermatomykosenVitiligo, Panaritium, Verbrennungen, Sonnenbrand, Narben, Insektenstiche, Frostbeulen), gynäkologische Erkrankungen und Geburtshilfe (Dysmenorrhoe, Amenorrhoe, Menorrhagie und Metrorrhagie, prämenstuelles Syndrom, klimakterisches Syndrom, Parametropathia spastica, Fluor vaginalis, Vulvitis, Kolpitis, wunde Brustwarzen, Mastitis, verminderte Milchbildung, Abstillen, Emesis gravidarum, Maßnahmen der Geburtshilfe), psyhosomatische und neurologische Erkrankungen nervöse Unruhezustände und Schlafstörungen, Depressionen, Angsterkrankungen, Kopfschmerzen vom Spannungstyp, Migräne, Neuralgien), Pflanzliche Immunstimulantien und Adaptogene.

Den verschiedenen Organfunktionen zugeordnet sind die Wirkgruppen und Arzneipflanzen,die bevorzugt das jeweilige Organsystem in seinen Funktionen unterstützen. Besprochen werden hier Ursachen und Symptome der entsprechenden Organdysfunktionen, die zur Therapie einzusetzenden Heilpflanzen und ergänzenden Maßnahmen wie Diäten und physikalische Maßnahmen. Besonders hilfreich für den Arzt sind die sich anschließenden umfangreichen, über 700 Rezepturen für Tees, Tinkturen und Extrakte für die individuelle Verordnung.

Besonders hilfreich ist die 57 Seiten umfassende Indikationsliste. Sie gibt einen raschen Überblick über die für die jeweiligen Indikationen geeigneten Heilpflanzen und Rezepturen. Zur Verwendung empfohlene Heilpflanzen mit positiver Monographie der Kommission E, der European Scientific Organisation for Phytotherapy (ESCOP) und der WHO (Liste der WHO-Monographien im Anhang) sind durch Fettdruck hervorgehoben. Bei den mit * markierten Heilpflanzen ist die indikationsbezogene Wirksamkeit belegt oder hat sich in der Erfahrungsheilkunde bewährt.

Von praktischer Bedeutung für den Therapeuten ist die Auflistung der Einzeldrogen und fixen Kombinationen, die von der Kommission E negativ bewertet wurden. Von den insgesamt von der Kommission E bewerteten 341 Drogen waren 131 Negativmonographien. Letztere sind eingeteilt in die Kategorien 1: Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt, jedoch keine Risiken (Nullmonographie), 2: Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt, jedoch sind Risiken vorhanden, 3: Wirksamkeit (ganz oder teilweise) belegt, Risiken überwiegen aber, Nutzen-Risiko- Verhältnis negativ, 4: Als Hilfs- oder Schmuckdroge bzw. Geschmackskorrigens verwendbar. Das umfangreiche Literaturverzeichnis (bis 2006) gliedert sich in „Entwicklung und Stellenwert der Phytotherapie“, „Pflanzeninhaltsstoffe“, „Zubereitung von Drogen“, „Pflanzenportraits (Literatur zu Geschichte, Mythologie, Signatur, Brauchtum)“ und „Literatur zu den Erkrankungen der einzelnen Organfunktionen“.

Ein Register der deutschen und lateinischen Pflanzennamen sowie ein Sachregister schließen das Werk ab. Den Autor kann man für seine gelungene Arbeit nur beglückwünschen. Das Werk „Heilpflanzenpraxis heute“ reiht sich hervorragend in die Reihe der bisher vorhandenen Standardwerke der Phytotherapie ein und bietet einen hervorragenden Überblick über alle Aspekte der Phytotherapie. Es stellt für alle mit Naturheilverfahren befassten Therapeuten und für den Apotheker ein unverzichtbares Hilfsmittel dar und kann, nicht zuletzt wegen des günstigen Preises auch Studierenden der Medizin empfohlen werden. Schließlich ist das Buch auch für Laien zur Information über die Therapie mit „natürlichen“ Arzneimitteln geeignet, da es neben den zahlreichen Möglichkeiten auch deren Grenzen aufzeigt.

Prof. Dr. Hans D. Reuter, Köln

Benedum, J., Loew, D., Schilcher, H.;                        Koop.jpg (23108 Byte)
Unter Mitarbeit von Nicolai, Ch., Steinhoff, B.
mit einem Vorwort von Fritz H. Kemper
Arzneipflanzen in der Traditionellen Medizin
Kooperation Phytopharmaka, Bonn
380 Seiten, 4 Abb., 23 Tabellen; 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, 2000
165,- DM
ISBN 3-929964-09-0

Die modernen Phytopharmaka haben eine jahrhundertelange Geschichte, deren Entwicklung durch Beobachtung und therapeutische Erfahrung geprägt ist. In der heutigen Pharmakotherapie haben nicht nur solche pflanzlichen Arzneimittel ihren Platz, deren Wirksamkeit durch plazebokontrollierte klinische Doppelblindstudien belegt ist sondern auch solche, die aufgrund dokumentierter Erfahrung im Bereich geringfügiger Gesundheitsstörungen Verwendung finden.

Das in 3. überarbeiteter und erweiterter Auflage vorliegende Werk beschreibt für etwa 150 aus der traditionellen Anwendung stammende Arzneipflanzen deren Anwendungsgebiete vom Beginn der abendländischen Materia Medica und damit der klassischen europäischen Arzneimittellehre bis hin zur Gegenwart, soweit diese durch genügende Hinweise zur Plausibilität und Unbedenklichkeit belegt sind. Die traditionellen Pflanzenportraits von J. Benedum, jeweils gegliedert in Testimonien und medizinhistorische Schlußfolgerungen, beschränken sich auf die im historischen Tatsachenmaterial zentralen und signifikanten Angaben, wobei die vielfach von den Gegnern der Phytotherapie kritisierte "Indikationslyrik" herausgefiltert wurde. Die vorgelegten historischen Zeugnisse zur Phytotherapie entstammen der antiken Schulmedizin, die - ausgehend von der griechisch-römischen Schulmedizin - auf unterschiedlichen Überlieferungswegen bis in die europäische Pflanzenheilkunde tradiert worden ist. Nach Benedum "ist die traditionelle Phytotherapie die tradierte wissenschaftliche Schulmedizin auf dem Sektor der Pflanzenheilkunde. Diese traditionelle Phytotherapie ist wie jede wissenschaftliche Vergangenheit eigenständig und bedarf keiner posthumen Anerkennung durch die jeweilige Gegenwart."

Im Kapitel "Traditionelle und rationale Phytopharmaka im Wandel der Zeit nimmt der Autor D. Loew Stellung zu den Phytopharmaka aus der Sicht des Arzneimittelgesetzes, zu den traditionellen Arzneimitteln nach §109a der 5- AMG-Novelle und zu den Unterschieden zwischen traditionellen und rationalen Phytopharmaka. Schließlich bietet die Synospis von Arzneipflanzen in Prophylaxe und Therapie von H. Schilcher eine Übersicht über pharmakologisch relevante Bestandteile, Wirkungen, Indikationen der Kommission E und die traditionelle Anwendung.

Ein dem Buch vorangestelltes Kapitel von Ch. Nicolai und B. Steinhoff gibt eine aktuelle Übersicht über Phytopharmaka in Europa und informiert über die Marktbedeutung von Phytopharmaka in Europa, die rechtliche Situation in verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, das dezentrale Zulassungsverfahren und Möglichkeiten zur Harmonisierung sowie Perspektiven für Phytopharmaka in Europa hinsichtlich Forschung, Gesundheitspolitik und Gesetzgebung.

Als Basis für den Beleg traditioneller Nutzung und nachgewiesener Wirksamkeit von Arzneipflanzen-Zubereitungen ist das vorliegende von hervorragenden Kennern ihres Faches verfaßte Werk ein unentbehrlicher Helfer für alle, die mit der Entwicklung von Phytopharmaka befaßt sind sowie für Ärzte, Apotheker, Naturwissenschaftler und andere Personen, die sich für die geschichtliche Entwicklung der Pflanzenheilkunde interessieren.
H.D. Reuter

Der Garten von Eichstätt

Das Pflanzenbuch von Basilius Besler Mit einer Einführung         
von Klaus Walter Littger und botanischen Erläuterungen von
Werner Dressendörfer
460 Seiten; 1 WO Pflanzenarten auf 367
farbigen Kupferstichen. Als Vorlage für den

Nachdruck der Farbtafeln diente das handkolorierte
Exemplar der Erstausgabe des
Hortus Eystettensis der Universitätsbibliothek Eichstätt.
Benedikt Taschen Verlag, Köln 1999; 69,95 DM

Jeder Apotheker, der sich auch nur ein wenig mit »alten « Pflanzenbüchern beschäftigt, sei es als Phytopharmazeut oder als Botaniker, als Bibliophiler oder Büchernarr, kennt den »Garten von Eichstätt«, den »Hortus Eystettensis«. Dieses »barokke Kräuterbuch der Renaissance« schuf der Nürnberger Apotheker Basilius Besler (1561-1629) im Auftrag des Fürstbischofs Johann Conrad von Gemmingen. Fast 1100 Pflanzenarten aus der gesamten damaligen Welt sind in der Auflage von 1613 auf 367 Kupferstichen dargestellt. Modell für dieses (wie die Bayern sagen) »gemalene« Herbarium war wohl der fürstbischöfliche Garten mit seinen Freiflächen, aber auch mit seinen Gewächshäusern und Orangerien auf der 1355 gegründeten Willibaldsburg bei Eichstätt, die zu einem Renaissanceschloss umgebaut worden war. Neidvoll habe ich als Dozent in der Handschriftenabteilung der Erlanger Universität und in der Stadtbibliothek von Nürnberg die kolorierten, aber auch nur partiell oder garnicht kolorierten Seiten dieses »Florilegiums« angeschaut; wohl wissend, dass ich mir dieses Kunstwerk kaum jemals werde leisten können. Auch die sehr selten im Antiquariatshandel auftauchenden Einzelblätter waren für mich unerschwinglich. Seit 1999 gibt es jedoch eine farbig gedruckte, im Vergleich zum Original ein wenig verkleinerte Reprint-Ausgabe im Taschen-Verlag zu  dem geringen Preis von DM 69,95. Wie kompetente Kenner der Materie beim Vergleich der Reprint-Abbildungen mit denen des Originals feststellten, sind die Farbdrucke gut gelungen. Ein weiterer Pluspunkt der Taschen-Ausgabe: Fachleute, die sich seit Jahren mit diesem Buch beschäftigt haben, kommentieren das Oeuvre: Dazu gehört bereits das lesenswerte Vorwort des Apothekers und Pharmaziehistorikers Werner Dressendörfer sowie des Germanisten und Leiters der Handschriftenabteilung der Universität Eichstätt Klaus Walter Littger. Er verfasst auch den Aufsatz zur Geschichte des Gartens und des Buches. Im Anhang beschreibt Dressendörfer den Garten, das Buch und die Pflanzen sowie unter dem Titel »Vom Buchsbaum bis Frühlingskrokus« die Tafeln des Hortus Eystettensis.Eine Liste führt die Gattungen der gemalten Pflanzen auf, ein Register ihre modernen botanischen und deutschen Pflanzennamen. Ein vierseitiges Literaturverzeichnis nennt zum einen die im Hortus Eystettensis zitierte Literatur, zum anderen die in der vorliegenden Kommentierung genutzten Bücher und Aufsätze. Einige Anmerkungen von Bernd Ringholz zum heutigen Bastionsgarten, der zwar keine Rekonstruktion des barocken Gartens ist, der aber nur Pflanzen aus dem Hortus Eystettensis verwendet, schließen dieses Buch ab. Der Leser dieser Rezension merkt bereits, dass es mit meiner Objektivität nicht weit her ist. Ich bin Apotheker, Bibliophiler und Pflanzenfreund, der in Medizinalpflanzen mehr sieht als nur verunreinigte Chemikalien.Und so ist der Hortus Eystettensis ein Buch, das auch als Reprint zu den besonderen Schätzen jeder privaten Bibliothek gehört. Ich wage zu behaupten, kein PC, oder was es sonst noch an modernen Medien gibt, kann dieses Buch ersetzen. Man muss dieses kulturgeschichtlich schwergewichtige Werk immer wieder in die Hand nehmen können - trotz oder gerade wegen seines Gewichts von mehr als sieben Pfund.

Franz-C. Czygan, Würzburg

Zeitschrift für Phytotherapie • 3/2001

Gerhild Birmann-Dähne
Bärlauch und Judenkirsche
40 Heilpflanzen und Wildfrüchte in Mythen, Märchen, Medizin und Küche
213 Seiten; zahlreiche Abb., u.a. 45 farbige Bilder der beschriebenen Pflanzen.
13-seitige Kräutertabelle.
29,90 DM.
ISBN 3-7760-1533-0.
Karl F. Haug Verlag, Heidelberg 1996;
Nachdruck 2001

Buchbesprechung

Heilpflanzen CD-Rom
Hrsg.: Thomas Brendler, Joerg Gruenwald, Christof Jaenicke
medpharm Scientific Publishers Stuttgart 2003
http://www.medpharm.de

ISBN 3-88763-102-1
Subskriptionspreis bis 31.12.2003: 49,00€
dann: 77,00€/123,20SFr

Rezension

Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz
und Veterinärmedizin (Hrsg.)
Pilzvergiftungen
Eine Informationsbroschüre
10. -
DM.
direkt beim BgW. Pressestelle, Thielollee
SS-92. 14195 Berlin, fax: 0188-4 1249 70

Buchbesprechung

Sigrun Chrubasik, Basil D. Roufogalis (Hrsg.)
Herbal Medicinal Products for the Treatment of Pain
184 S., 52. Abb. 32 Tab. brosch.
Southern Cross University Press, Lismore Australia
ISBN 1-87855-47-5

 Das Buch enthält die aktualisierten Vorträge des 1999 in Freiburg abgehaltenen Symposiums der Special Interest Group on Rheumatic Pain der International Association for the Study of Pain. Neben allgemeinen Aspekten der Wirksamkeit und Qualität von entzündungshemmenden und schmerzstillenden Phytopharmaka werden pharmakologische und klinische Studien mit pflanzlichen entzündungshemmenden Drogen zur peroralen und topischen Anwendung, mit pflanzlichen Antimigränemitteln und antidepressiv wirkenden Phytopharmaka behandelt. Die Referate umfassen Untersuchungen mit Zubereitungen aus Teufelskrallenwurzel (Harpagophytum procumbens), Weidenrinde (Salix Spp), einer Kombination aus Pappelrinde (Populus Spp.) Goldrutenkraut Solidago virgaurea) und Eschenblätter Fraxinus excelsior), Brennesselwurzel (Urtica dioica) Paprika (Capsicum frutescens), Pestwurzwurzelstock (Petasites, Wurmfarn (Tanacetum vulgare), Sesquiterpenlactonen aus Arnikablüten (Arnica App.), Johanniskraut (Hypericum perforatum), Baldrianwurzel (Valeriana officinalis), Kombinationen aus Johanniskraut und Baldrianwurzel, sowie aus Kava-Kava-Wurzelstock (Piper methysticum. Die Untersuchungen mit Zubereitungen aus Harpagophyti radix und Salicis cortex haben deren Überlegenheit gegenüber Plazebo nachgewiesen sowie eine geringere Nebenwirkungsrate gegenüber konventionellen synthetischen Arzneimitteln gezeigt. Externe Antirheumatika sind bisher weniger gut erforscht mit Ausnahme der Zubereitungen aus Capsicum. Pflanzliche Mittel scheinen nach ersten Untersuchungen erfolgversprechende Alternativen zur Behandlung der Migräne zu sein. Allerdings müssen weitere Untersuchungen zur Aufklärung der Wirkungsmechanismen und zum Nachweis der klinischen Verwendbarkeit durchgeführt werden. Als gleichwertig gegenüber synthetischen Antidepressiva mit dem Vorteil eines grösseren Nutzen/Risiko-Verhältnisses können Zubereitungen aus Hyperici herba und Piperis methystici radix angesehen werden.

Die Lektüre des Buches kann allen an den aktuellen Ergebnissen der Phytopharmakaforschung auf dem Gebiet der Schmerztherapie empfohlen werden.
H.D. Reuter
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Rheumatherapie mit Phytopharmaka
S. Chrubasik, M. Wink (Hrsg.)
190 S.
DM 59,00, ÖS 431, SF 53,50
Hippokrates-Verlag 1997
ISBN 3-7773-1304-1

Zur symptomatische Behandlung der weit verbreiteten rheumatischen Erkrankungen werden üblicherweise steroidale und nichtsteroidale Antirheumatika eingesetzt, seit einiger Zeit auch Phytopharmaka. Im Gegensatz zu den chemisch-synthetischen Mitteln weisen sie deutlich weniger Nebenwirkungen auf. Hier sind vor allem Zubereitungen aus Teufelskrallenwurzel, Brennesselkraut und Weidenrinde, Kombinationen aus Zitterpappelrinde, Goldrutenkraut und Eschenrinde sowie Boswelliasäuren aus dem Gummiharz von Boswellia serrata (Weihrauch) zu nennen. Das vorliegende Buch basiert auf den Vorträgen eines vom "Qualitätszirkel "Naturheilverfahren" Heidelberg-Frankfurt 1997 in Freiburg veranstalteten Symposiums "Rheumatherapie mit Phytopharmaka".

Den Beiträgen zur pharmakologischen Wirkung und klinischen Wirksamkeit der genannten pflanzlichen Antirheumatika vorangestellt sind die Kapitel "Einführung in die Rheumatherapie" (Epidemiologie der Rheumatoiden Arthritis; Methodik und Trends in der Erforschung und Behandlung rheumatischer Erkrankungen; Schmerzprävalenz und ganzheits-therapeutische Schmerzbehadlung), "Einführung in die Phytotherapie" (Ergebnisse einer Meinungsumfrage zu pflanzlichen Arzneimitteln [Inst. f. Gesundheits-System-Forschung GmbH Kiel]; Phytotherapie-Glossar; Phytopharmaka versus Synthetika; Qualität pflanzlicher Arzneimittel).

Das Werk bietet einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung über Phytopharmaka in der Rheumatherapie sowie die Möglichkeiten ihres Einsatzes in Klinik und Praxis. Es liefert so einen wertvollen Beitrag zum Nachweis der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Phytopharmaka.

Hans D. Reuter; Köln

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Sigrun Chrubasic, Basil Roufogalis
Phytomedicines for respiratory tract diseases
Australian Pharmaceutical Publishing Company, Balmain
NSW 2041 Australia 2002
80 pages, $27,50
ISBN 0-9580664-0-X

Buchbesprechung

Theodor Dingermann
Dieter Loew
Phytopharmakologie                                              
Experimentelle und klinische Pharmakologie
pflanzlicher Arzneimittel
367 Seiten, 26Abb., gebunden; Wissen
schaftliche Verlagsges. Stittgart 2003
48,00 EUR. ISBN 3-8047-7 896-5

Phytotherapeutika stehen im 5pannungsfeld zwischen empirischer Bewertung und aktueller medizinischer Akzeptanz. Um hier eine grundlegende Basis  zu schaffen, haben die Autoren Dingermann und Loew verdienstvollerweise den Versuch unternommen, eine Bewertung der heute auf dem deutschen Markt befindlichen Phytopharmaka nach ausschlielSlich uberprufbaren  wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchzufUhren und zu werten, ob zugelassene und nicht zugelassene Phytotherapeutika ihrem therapeutischen Anspruch entsprechen. 1m»Allgemeinen Teil" haben die Autoren Begriffsbestimmungen und gesetzliche Anforderungen dokumentiert, daneben Grundlagen wie Qualitatssicherung, Nachweis von Wirkung und Wirksamkeit, unerwunschte Arzneimittelwirkungen etc. für den Leser in sinnvoller Weise zusammengestellt. 1m »5peziellen Teil" werden die heute aktuellen Anwendungsgebiete fUr Phytotherapeutika wie Antidepressiva, Antidementiva, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, Beeinflussung des Immunsystems, Magen-Darm-Erkrankungen, Lebererkrankungen, Urologika, Gynakologika sowie Haut- und 5chleimhaut-Erkrankungen abgehandelt. Jedes der einzelnen Kapitel ist mit aktueller Literatur belegt.Durch sorgfaltige Recherchen haben es die Autoren verstanden, eine flachendeckende Bewertung der heute insbesondere auf dem deutschen Markt befindlichen PhytotherapeutENka zu erstellen, die es dem kundigen Leser, hier sind in erster Linie Pharamazeuten und Mediziner angesprochenermög- lichen sollten, sich über die praktische Relevnz dieser Produkte zu informieren, Wenn immer vorhanden, wzrden die relevanten klinichen Studien dargestellt, sodass man tatsachlich die Möglichkeit anwendungsorientierte Bewertungen der einzelnen Indikatonsgruppen an Hand von Originaldaten zu uberprüfen. Wichtig ist, dass zu den monogrgrafieartig erstellten Drogenbeschreibungen Hinweise zu Wi rkstoffen, Extrakten und Drogen gegeben werden, ferner zur experimentellen Pharmakologie und Pharmakokinetik, schließlich zur klinischen Pharmakologie, klinischen Wirksamkeit, Dosierung, Anwendungsdauer, Toxikologie, Risikogruppen und Anwendungen in der Pädiatrie.

Beim Durchlesen sind keine gravierenden Fehler ins Auge gefallen. Wie bei jeder Erstauf1agessteckt der Teufel im Detail und man kannte sicher den Autoren Fehler nachweisen. Dies ist nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Man sollte vielmehr betonen, dass ein neues Werk vorliegt, das eine Lucke in der aktuellen Literatur ausfüllt.  Dieses Buch ist niedergelassenen Arzten und Apothekern der Praxis, aber auch den 5tudierenden der Pharmazie und Medizin wärmstens zu empfehlen.

Gerhard Franz, Regensburg

Karen Duve, Thies Völker
Lexikon berühmter Pflanzen
Vom Adamsapfel zu den Peanuts
List-Taschenbuch Nr. 60198
320 Seiten, diverse s/w-Abb.
München: Ullstein Taschenbuchverlag; 2002.
ISBN: 3-548-60198-7. EUR 8,95.

Buchbesprechung

Lexikon der Pflanzenheilkunde                          
Wirkung - Botanik - Anwendung - Geschichte 
Diether Ennet und Hans D. Reuter
440 Seiten. 200 farbige Abb.
Genehmigte Lizenzausgabe 2004 für 
Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
mit frdl. Genehmigung des Originalverlages
Hippokrates-Verlag Stuttgart 1998
12,95 €
ISBN 3-933203-96-1

 

Vorwort
Gefördert durch das Streben vieler Menschen, natürliche Mittel und Methoden zur Behandlung von Störungen des Wohlbefindens und leichten Erkrankungen ohne ärztliche Verordnung selbst anzuwenden, stieg in den letzten Jahren in vielen Ländern der Verbrauch an Phytopharmaka beträchtlich an.

Berichte über Heilerfolge auch bei schweren Krankheiten, z. B. Krebs, mit Arzneipflanzen haben teilweise jedoch ungerechtfertigte Hoffnungen geweckt, die nicht in Erfüllung gehen können.  Enttäuschungen über eine unsichere oder ausbleibende Wirkung der Arzneimittel mit pflanzlichen Wirkstoffen führten teilweise auch dazu, ihre Anwendung als unwissenschaftlich und überflüssig abzulehnen.  Diese widersprüchliche Entwicklung ist mit einem wachsenden Interesse vieler Menschen an umfassenden Informationen nach dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand über das Für und Wider pflanzlicher Arzneimittel verbunden.  Es ist das Anliegen des Lexikons, diesem Interesse zu entsprechen.  Dabei wird versucht, über die Vielfalt der Möglichkeiten, aber auch über die Grenzen der Nutzung der Arzneipflanzen und der aus ihnen gewonnenen Drogen und isolierten Wirkstoffe, die zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen dienen, zu informieren. 

Die Wahrnehmung der Verantwortung des Menschen für seine Gesundheit schließt neben einer gesundheitsfördernden Lebensweise auch ein richtiges Verhalten im Krankheitsfalle ein. Die Vermittlung von Kenntnissen über Drogen und pflanzliche Zubereitungen zur Selbstmedikation von Erkrankungen sowie Hinweise, wann auf eine ärztliche Hilfeleistung keinesfalls verzichtet werden darf, sollen dazu beitragen, ihre sachgerechte Verwendung zu zu fördern.

In diesem Sinn werden sowohl Arzneipflanzen, deren Verwendung wissenschaftlich begründet ist, als auch Pflanzen, die in der Volksmedizin Bedeutung besitzen, ausführlich beschrieben.  Besonderer Wert wird dabei auf eine dem heutigen Erkenntnisstand entsprechende, im Einzelfall auch kritische Darstellung der Wirkung und der Verwendungsmöglichkeiten der Drogen und Arzneimittel mit pflanzlichen Wirkstoffen gelegt.

Deutlich unterschieden wird zwischen der arzneilichen Verwendung der Drogen und ihrer Zubereitungen, die auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, deren Wirksamkeit durch klinische Studien belegt ist, und der Verwendung in der Volksmedizin, die sich auf die Überlieferung von Erfahrungen stützt und deren geschichtliche Quellen Erwähnung finden.

Die Artikel über die wichtigsten Arzneipflanzen werden durch Informationen über Erkrankungen, die für eine Behandlung mit Arzneimitteln pflanzlicher Herkunft in Betracht kommen sowie zahlreiche Begriffserklärungen ergänzt.  Damit wird beabsichtigt, dem Leser möglichst viele Informationen in konzentrierter Form zur Verfügung zu stellen.  Zur Illustration des Textes dienen Farbfotos aller ausführlich beschriebenen Arzneipflanzen.  Das soll die Identifizierung der Pflanzen in der Natur erleichtern und ein reizvolles Bild der Vielfalt ihrer natürlichen Formen und Farben vermitteln.

Das vorliegende Buch stellt die überarbeitete Fassung der 2. Auflage des 1990 beim VEB Bibliograpisches Institut Leipzig erscchienenen BI-Lexikons “Heilpflanzen und Drogen” von Diether Ennet dar.

1997/2004
Königs Wusterhausen/Berlin, D. Ennet
Köln, Hans D. Reuter

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E. Ernst, M.H. Pittler, C. Stevinson, A. White
The Desktop Guide to Complementary and Alternative Medicin
An Evidence-Based Approach
444 pp. Edinburgh, London, New York: Mosby; 2001.
Preis: £ 24,95 (ca. EUR 43,80;
Lieferzeit 2–4 Wochen). ISBN 0-7234-3207-4

Buchbesprechung

Faust.jpg (49369 Byte)Spektrum Psychotrope Phytopharmaka
Volker Faust
2000. 128 S., 13 farb. Abb.
Aesopus Verlag, Stuttgart
68,- DM
ISBN 3-7773-1755-1

Rund 9% der Bevölkerung leiden heute an Angststörungen, jedoch nur ein Teil der betroffenen erhält medizinische Unterstützung, obwohl dem arzt in Praxis und Klinik hierzu diverse thera- peutische Optionen zur Verfügung stehen. So haben - neben den synthetischen Arzneistoffen - auch die psychotropen Phytopharmaka ihren stellenwert im pharmakotherapeutischen Spektrum, da sie wirksam, hilfreich und in ihrer Therapiesparte unersetzlich sind. Die Phytotherapie ist heute nicht mehr nur eine geduldete Alternative, sondern ein Teil der modernen, naturwissenschaftlich orientierten Medizin.

In der Neuerscheinung "Spektrum Psachotrope Phytopharmaka" stellt der Autor, Prof. Dr. Volker Faust, der seit mehr als drei Jahrzehnten in Klinik, Ambulanz, Forschung und Lehre im Zentrum für Psychiatrie in Ravensburg-Weissenau tätig ist, die therapeutischen Möglichkeiten der psychotropen Pfalnzenheilmittel vor. In dem gut gegliederten und verständlich geschriebenen Buch warnt er aber auch vor einer Überschätzung der therapeutischen Möglichkeiten der Phytopharmaka, getreu dem Motto "die Möglichkeiten nutzen, aber auch die Grenzen respektieren!" Auf engem Raum vermittelt er umfangreiches Wissen, das der praktisch tätige Arzt benötigt. In einer komprimierten Übersicht werden unter anderem Botanik, Inhaltsstoffe, Indikationen, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Dosierungen und spezifische Aspekte der folgenden psychotropen Drogen vorgestellt: Baldrian, Ginkgo, Hopfen, Johanniskraut, Kava-Kava, Melisse und Passionsblume.

Es folgt eine Zusammenstellung der gesicherten Anwendungsgebiete und auch der noch diskutierten Indikationen, bei denen nur einzelne Erfahrungsberichte vorliegen. Dazu gehören u. a. die folgenden Krankheitsbilder: Angststörungen, Burnout-Syndrom, Depressionen, demen- tielle Erkrankungen, Befindlichkeitsstörungen, Klimakterium, Schlafstörungen, chronische Schmerzsyndrome und Trauerreaktionen.

Jedes Kapitel enthält farblich unterlegte Praxistips", "Differentialdiagnostische Hinweise" und "Schlußfolgerungen", die dem eiligen Leser eine schnelle Orietierung ermöglichen.

Das Buch ist dank seiner systematischen Gliederung und der praxisorientierten Themenauswahl ein umfassender und informativer Begleiter für den niedergelassenen Arzt.

Dr. Martin Roth, Mannheim
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Volker Fintelmann / Rudolf Fritz Weiss
Lehrbuch der Phytotherapie
Hippokrates Verlag; 11. Auflage, 2006
530 Seiten, diverse schwarz-weiße Arzneipflanzenzeichnungen
79,95 Euro – 132,00 sFr; ISBN 978-3-8304-5354-1

Buchbesprechung

Leonhart Fuchs
The New Herbal of 1543 (Das Kräuterbuch von 1543)
Complete Coloured Edition / Kolorierte Gesamtausgabe

Als Vorlage für den Nachdruck diente ein Handexemplar von L. Fuchs, das heute im Besitz
der Stadtbibliothek von Ulm ist.
Reprint in der Größe von 15 x 25 x 5 cm
Verlag Taschen GmbH, Köln 2001. EUR 30,–.
ISBN 3-8228-1298-6.

Buchbesprechung

gasser.jpg (60239 Byte)Robert Gasser
Balance für Herz und Kreislauf
192 Seiten, zahlreiche Farbfotos und Tabellen
15,20 Euro
Falkenverlag Niedernhausen 2001
ISBN 3-8068-2660-9

Der Autor des Buches ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie an der Universitätsklinik in Graz, wissenschaftlicher Berater mehrerer internationaler Herz-Kreislauf-Gesellschaften und Träger verschiedener nationaler und internationaler Forschungspreise. Seine Hauptforschungsgebiete sind  die Durchblutungs- und Stoffwechelstörungen des Herzens. Der Ratgeber "Balance für Herz und Kreislauf" beruht auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Physiologie, Ernährungs- und Sportmedizin sowie auf Beobachtungen aus langjähriger ärztlicher Tätigkeit. Mit seinem Buch tritt Gasser dem vor allem in den USA verbreiteten Trend zur "Balance" mit Hilfe einer Synthese aus Power-Yoga, Zen-Buddhismus, Ayurveda, Reiki und anderen asiatischen Heiltechniken und der Vermischung mit westlichen Methoden wie Free-Dance, Aerobic und Diäten entgegen. Zur Stärkung von Herz und Kreislauf gibt der Autor Ratschläge zur richtigen Ernährung,  optimalem Körpertraining, positivem Denken und Fühlen sowie zur Vorsorge. Das Buch ist wendet sich in erster Linie an Laien, aber auch der Fachmann findet hier eine Reihe von nützlichen Hinweisen.

H.D. Reuter

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B. Hohmann, G. Reher, E. Stahi-ßiskup
Mikroskopische Drogenmonographien
der deutschsprachigen Arzneibücher.
Pharmazeutische Biologie Bd. 3.

636Seiten, 500 Abb., 7 Tab.; 112,07 DM.
ISBN: 3-8047-1762-4;
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2001

Buchbesprechung

Gregor Huesmann   Huesman.jpg (36310 Byte)
Schwarzbuch Wundermittel
Unter Mitarbeit von Petra Kniebes
181 Seiten, 12 Abb., Broschur
ISBN 3-7776-1005-4, S. Hirzel Verlag,
Stuttgart 2000; DM 34,–.

Der Marburger Apotheker Dr. Gregor Huesmann übt in seinem
Buch heftige Kritik an unseriösen Herstellern von  Nahrungser- gänzungsmitteln. Auf einer Pressekonferenz im Oktober letzten Jahres stellte Huesmann sein Buch vor. Er wolle damit die Geschäftspraktiken der weltweit agierenden Scharlatane entlarven und die Verbraucher über typische PR-Tricks und übliche Vertriebstechniken der oft im Dunklen liegenden Briefkastenfirmen aufklären. Etwa 80–90% der Mittel gegen Übergewicht beispielsweise seien wirkungslos und überteuert, so Huesmann, der nicht zuletzt durch seine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Hersteller eines Haifischknorpel-Präparats bekannt wurde (»Scheiß des Monats«).

In seinem Buch greift er auch die Werbung für zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel an, die wettbewerbswidrig sei und den Normen widerspreche, was man über derartige Produkte behaupten dürfe. Jüngstes Opfer der meist als Nahrungsergänzungsmittel deklarierten Lebens- mittel scheint, so Huesmann der Ringer Alexander Leipold geworden zu sein, der – in Unkenntnis der Zusammensetzung der international vertriebenen Präparate – möglicherweise ein Produkt mit einem »Prohormon« geschluckt habe und dem nach einer positiven Dopingprobe die Goldmedaille von Sydney aberkannt wurde. Für einen Laien gebe es keine Chance, auf der »Zutatenliste« eines vermeintlichen Lebensmittels z.B. DHEA als Dopingsubstanz zu identifizieren.

P. Ditzel, Stuttgart

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Jänicke Christof, Grünwald Jörg, Brendler Thomas
H
andbuch Phytotherapie
Indikationen - Anwendungen - Wirksamkeit - Präparate
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2003

http://www.wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.de

561 + LXXVIII S., 320 farbige Abb.
Subskriptionspreis bis 30.06.2003: 42,00 €
49,00 € 78,40 sFr
ISBN 3-8047-1950-3

Buchbesprechung

Roger Kalbermatten
Wesen und Signatur der Heilpflanzen
Die Gestalt als Schlüssel zur Heilkraft der Pflanzen
160 Seiten, ca.135 Farbaufnahmen.
Aarau (Schweiz): AT Verlag; 2002.
EUR 27,90.
ISBN 3-85502-744-7

Buchbesprechung

Kinderdosierungen von Phytopharmaka
Hrsg.: Kooperation Phytopharmaka GbR, Bonn
Teil I - Empfehlungen zur Anwendung und Dosierung
von Phytopharmaka, monographierten Arzneidrogen
und ihren Zubereitungen in der Pädiatrie
W. Dorsch, D. Loew, E. Meyer-Buchtela, H. Schilcher
Teil II - Ergebnisse empirischer Untersuchungen zu
Kinderdosierungen ausgewählter Arzneidrogen
Bereich 1: Erkältungskrankheiten
Bereich 2: Magen-Darm-Erkrankungen
Kooperation Phytopharmaka, Bonn und Institut für
Medizinische Statistik GmbH (IMS), Frankfurt/M.
3. überarb. und erw. Auflage; 80 €; 238 Seiten
Kooperation Phytopharmaka GbR, Bonn 2002
ISBN 3-929964-15-5

Buchbesprechung

Bernhard Kranzberger, Stefan Mair
Pflanzenmonographien Heilpflanzen nach Monographie, 
Gegenwart, Humoralpathologie
543 Seiten, gebunden; 95,84 DM
ISBN: 3-929338-05-X
Foitzik Verlag, München 2000

Das Buch versucht eine Synthese: Einerseits werden die von der Kommission E für Phytotherapie des BfArM erstellten Monographien wiedergegeben. Andererseits werden die entsprechenden humoralpathologischen An- gaben aufgeführt. Dabei kommt es zwangsläufig zu Dis- krepanzen. Während beispielsweise bei Centaurium in der Rubrik »Indikationen« jene der Kommission E lapidar »Appetitlosigkeit, dyspeptische Beschwerden« lauten, wird es unter der humoralpathologischen Rubrik wesentlich »lebhafter«. Man sollte sich in der Arzneipflanzen-Medizin der Antike bis etwa in die späte Barockzeit etwas auskennen, denn sonst fällt die Adaption schwer: »Innerlich gegen allerlei Feuchtigkeit und Schleim, führt grob gelbe Galle und Schleim aus, Magenfieber, Lebersucht, verstopfte Leber etc.«. Das Ganze ist gut und gründlich zusammengetragen. Es bringt die Fakten der Gegenwart, Botanisches, Inhaltsstoffe und Dosierungen sowie meistens auch ein Rezept, das von einer Apotheke hergestellt werden kann.

Das Anliegen der Verfasser, in München praktizierende Heilpraktiker, ist es, Traditionelles und Heutiges auf dem Gebiet der Phytotherapie in einem Werk zu vereinen.

Josef Karl, München

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D. Loew, N. Rietbrock (Hrsg.)
Phytopharmaka I-IV
Forschung und klinische Anwendung
Steinkopf Verlag, Darmstadt

Bd. I:   1995, 198 S. ISBN 3-7985-1053-9
Bd.II:  1996, 210 S. ISBN 3-7985-1066-0
Bd. III 1997, 215 S. ISBN 3-7985-1094-6
Bd. IV:1998, 186 S. ISBN 3-7985-1131-4

D. Loew, H. Blume, Th. Dingermann (Hrsg.)
Phytopharmaka V
Forschung und klinische Anwendung
Steinkopf-Verlag, Darmstadt
Bd. V: 1999, 226 S. ISBN 3-7985-1203-5
all volumes DM 68; öS 496,40; sFr 60 each.

The five volumes published up to now, contain the lectures presented at the annual phytomedicine-symposia of the German Society for Clinical Pharmacology. The aim of these symposia is to review the most current therapeutic status of rational herbal medicinal products (HMP). HPMs are subjected to the same scientific requirements concerning efficacy, safety and quality as those applied to synthetic drugs.

Today therapy with HMP is a definite component of traditional medicine which is subject to the rules of controlled clinical studies according to the guidelines of good clinical practice. It clearly needs to be differentiated from the numerous methods of the so called alternative medicine.

For a number of years HMPs have been placed in an area of conflict between a tradition of several countries and a Evidence Based Medicin (EBM). EBM perceives itself as a quality-orientated but not as a view-orientated implementation of scientific knowledge and derives concrete therapeutical recommendations from a five-level hierarchy of evidence. Though EBM seems to present itself as a rational and pragmatic procedure for decision-making, from an optimal pharmaco-economically orientated medical support, critisism arises from the fact that therapeutical experience and the requirements of daily practice are not considered in EBM.

The subjects, treated in the symposia proceedings concern the clinical-pharmacological basis of the efficacy of HMP (e.g. metabolism of multi-drug-mixtures, analysis and bioequivalence- investigations of HMP), toxicological and safety aspects (mutagenicity and carcinogenicity studies), the pharmaceutical characterization of HMP (e.g., selection of drugs and drug quality, industrial quality control, biopharmaceutical quality and problems of equivalence of HMP), Evidence Based Medicine and clinical application (e.g., anxiety states, diseases of the respiratory tract, dementia, depressive states, gynecological diseases, cardiac insufficiency, immune deficiency, cancer, benign prostatic hyperplasia, venous diseases, application of HMP in pediatrics, use of HMP in self medication).

The scope of herbal drugs which have been subject of pharmacological and clinical studies includes preparations from Aesculus hippocastanum, Anthranoid-drugs, Cimicifuga racemosa, Crataegus, Cucurbita pepo, Ginkgo biloba, Cynara scolymus, Echinacea spp., Harpagophytum procumbens, Hypericum perforatum, Kava-Kava, Mentha piperita, Piper methysticum, Plantago lanceolata, Sabal serrulata, Senna, Silybum marianum, Urtica spp., Viscum album, Vitex agnus castus as well as ß-Aescin, volatile oils, silibinin und silymarin.

 The results of pharmacological and clinical trials presented in the first five volumes of "Phytopharmaka" make clear, that rational HMPs are taking an essential place in medicinal therapy and can meet the requirements of the evidence-based hierarchy from the standpoint of quality, clinical trials and meta analyses. The books represent an essential basis for all scientists concerned with herbal medicinals products in research, clinic and practice.

Martin Luckner, Max Wichtl
Digitalis -Geschichte, Biologie, Biochemie, Chemie,
Physiologie, Molekularbiologie, Pharmakologie, medizinische Anwendung

352 Seiten, 95 Abb., 48 Tab., 43 Farbaufnahmen.
Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft;
2000. EUR 69,90.
ISBN: 3-8047-1705-5.

Buchbesprechung

J.G. Mayer (Hrsg.)
Höhepunkte der Klostermedizin
Der ‚Macer floridus‘ und das Herbarium des Vitus Auslasser
Herausg. mit einer Einleitung und deutschen Übersetzung von
Johannes Gottfried Mayer und Konrad Goehl
380 Seiten mit 24 farb. Abb. aus dem Herbarium des Vitus Auslasser.
68,– DM.
ISBN 3-8262-1120-0.
Reprint Verlag Leipzig, 2001

Buchbesperechung

Meier.jpg (37172 Byte)Egbert Meyer-Buchtela                         
Tee-Rezepturen
Ein Handbuch für Apotheker und Ärzte.
Arzneirezepturen für 19 Indikationen
Losebl.-Ausg. in Ordner, 760 Seiten
(Grundwerk mit 1. Ergänzungslieferung).
ISBN 3-7692-2211-3, 98,- DM
Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart 1999.

Um es gleich zu sagen: Das Tee-Rezepturen-Buch eignet sich sehr gut für den praktischen Gebrauch, um möglichst schnell und zielsicher eine geeignete Teemischung auf Wunsch eines Kunden auszuwählen und herzustellen.

Gegenüber dem Grundwerk von 1995 wurden vorhandene Rezepturen aktualisiert und 64 neu aufgenommen, so dass nun über 500 beschrieben werden. Das Handbuch enthält jetzt auch alle relevanten Monographien und ein Drogenverzeichnis. Übersichtlich ist es in 19 Anwendungsbereiche gegliedert. Diese umfassen die häufigsten Indikationen der Selbstmedikation, angefangen von Appetitlosigkeit bis hin zu Verstopfung. Jeder Bereich enthält eine Fülle verschiedener Teerezepturen; so beschreibt beispielsweise der Abschnitt "Bronchial-
erkrankungen" 50 Teemischungen, die dem Ausmaß der Symptome entsprechend empfohlen werden können - angefangen von einem leichten Hustenreiz bis zur verschleimten Bronchitis. Erleichtert wird die Auswahl durch Hinweise wie "geeignet für kinder" oder "für ältere Menschen.

Jeder Bestandteil einer Rezeptur wird der Bewertung durch die Kommission E unterzogen. So sieht man auf den ersten Blick, ob eine Rezeptur sinnvoll ist, was anhand der Angabe der Positiv- oder Negativmonogrphie entschieden werden kann.

Ein Vorteil für die Praxis ist die Arbeitserleichterung durch den Vordruck für die Etikettierung. Dank des praktischen Ringordners kann man die einzelnen Blätter rasch kopieren, die Gebrauchsinformationen ausschneiden und auf den Teebeutel kleben. So erspart man sich Arbeit und ist gleichzeitig rechtlich abgesichert, da hier alle geforderten Angeaben wie Anwendungsgebiet und Dosierung, aber auch - wo nötig - Nebenwirkungen, Wechselwir- kungen und Gegenanzeigen beschrieben werden.

Wer schnell Basis- bzw. Hintergrundinformationen über die einzelnen Drogenbestandteile erfahren will, kann die dazu alphabetisch geordneten Monographien im Anschluss an die Rezepturen heran ziehen. Hier wurden neben den Monographien der Kommission E und den Standardzulasasungen die wichtigen Grundlagenwerke wie "Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis", Wichtls "Teedrogen" sowie weitere Spezialliteratur verwendet.

In der Bibliothek des pflanzenheilkundlich interessierten Apothekers bzw. Arztes sollten die "Teerezepturen" ihren festen Platz haben. Dei Form der Loseblattsammlung garantiert eine schnelle Aktualisierung des Wissens, das auf dem Sektor der Phytotherapie immer im Fluß ist.

Claudia Richter, Markelsheim

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mills.jpg (14981 Byte)Simon Mills, Kerry Bone: Principles and Practice
of Phytotherapy - Modern herbal Medicine
Churchill Livingstone Publishers Edinburgh, London, New York
643 pages, First ed. 2000
Australia: AUD 120,95; UK: 48 pounds; Germany: about DEM 145
ISBN 0 443 060169

The book provides a detailed practical and research-based approach to the use of herbal treatment in a wide variety of clinical states and problems. 45 herbs which are in use worldwide for the treatment of complaints and diseases are described in detail concerning pharmacology, research and traditional use. The textbook consists of 3 major parts, the first dealing with "Herbal therapeutic systems", "Principles of herbal pharmacology", "Principles of herbal treatment", "Validating herbal therapeutics" and "Optimizing safety".
Part 2 gives practical clinical guides such as dosage and dosage forms in herbal medicine, a systematic approach to herbal proscribing, herbal approaches to pathological states and herbal approaches to system dysfunctions.
In part 3 herb monographs of 45 individual herbal drugs are listed. The authors designed these monographs to be user friendly and therefore divided each monograph in two sections:
a summary monograph which provides at a glance a definition, background material and clinically relevant information and a technical data section which extensively reviews the botany, pharmacology, clinical trial data, safety data and regulatory status in selected countries status in selected countries such as Germany (monographs of the Commission E), UK (General Sale List), France, USA (GRAS status, Dietary Supplement Health and Education Act, OTC-criteria), Australia (Part 4 of Schedule 4 of the Therapeutic Goods Act Regulations of Australia), Europe (Pharmacopoeiaof Europe) and China (Pharmacopoeia of the People's Republic of China).
About 4,000 references make this textbook to a core resource for students and practitioners of phytotherapy, and can be recommended to all which are concerned with herbal therapeutics e.g. pharmacists, chemists, doctors and nurses.
HDR
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MSD-Manual
6.Aufl. 2000, 3424 S. 171 Abb., 538 Tab.
CD-ROM
ISBN 3-437-21770-4
DM 119,90/öS 1.79,-/SFr 105,--
Urban & Fischer, München

Systemvoraussetzungen: IBM-kompatibler PC mit MS Windows 3.1, 95, 98, NT oder 2000, CD-ROM-Laufwerk, mind. 8 MB RAM, Graphilkarte mit 640x480 Pixel und 256 Farben, Maus

Das MSD-Manual ist das älteste kontinuierlich publizierte und am weitesten verbreitete Textbuch der Allgemeinmedizin. Als CD-ROM-Ausgabe liegt es jetzt in der 6. vollständig überarbeiteten und aktualisierten Auflage vor. Sie enthält mehr als 5.900 Einträge im Inhaltsverzeichnis, 3.300 Verknüpfungen und mehr als 23.000 Suchbegriffe im Register. Die Aktualisierung umfasst Begriffe wie Raucherent- wöhnung, chronisches Erschöpfungssysndrom oder die medikamentöse Behandlung älterer Menschen. Informationen über die Teilgebiete der Allgemeinmedizin erfolgt durch Anklicken des betreffenden Fachgebietes, das eine Liste der zum Fachgebiet verfügbaren Kapitel liefert. Nach Auswählen eines Kapitels öffnet sich ein Fenster mit den entsprechenden Informationen. Die Suche nach einem Stichwort, entweder über REGISTER und liefert das Fachgebiet unter dem der Begriff zu finden ist, oder über SUCHE. Durch Anklicken des Begriffes in der Suchliste erscheint im unteren Teil des Fensters eine Zahl, die angibt, in welchen Fundstellen dieser Begriff auftritt. Durch Anklicken des Suchbefehls (Fernglas) erscheint dann eine Liste aller Kapitel, Abbildungen und Tabellen, die den Begriff enthalten. In dem daraufhin ausgewählten Kapitel erscheint der Begriff dann in blauer Farbe. Bei der Suche können Begriffe auch über und, oder bzw. nahe miteinander verknüpft werden. Das MSD-Manual läßt inhaltlich kaum einen Wunsch offen und bietet gegenüber der Buchversion erhebliche Vorteile. So lassen sich eigene Notizen einbauen und durch Lesezeichen Listen von Begriffen oder Kapiteln erstellen, die über ZUSÄTZE ohne langes Suchen wieder aufgefunden werden können. Verzeichnisse der Abbildungen und Tabellen finden sich unter ORIENTIERUNG. In den verschiedenen Texten, Tabellen und Abbildungen liefern grüne Markierungen Querverbindungen zu inhaltlich verwandten Themen und Begriffen. Die MSD-CD-ROM ist nicht nur für den für den Mediziner, sondern auch für den interessierten Wissenschaftler aus anderen Fachgebieten ein unentbehrliches Werkzeug.

H.D. Reuter, Köln

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Horst W. Opaschewski                                                     
Das Moses Prinzip
Die 10 Gebote des 21. Jahrhunderts
176 Seiten HC
ISBN 978-3-579-6947-0
Gütersloher Verlagshaus,
in der Verlagsgruppe Random House GmbH München

Verlagstext
Am besten mehrere Leben leben? Wer so lebt, kommt nie an. Immer öfter stellen wir uns die Frage: Was ist eigentlich wichtig für uns und was nicht? Und wie wollen wir, ja, wie sollen wir künftig leben? Auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft steht die Symbolfigur Moses beispielhaft für verlässliche Visionen, für neue Wege und den Mut zur Veränderung. In einer Welt weitgehend ohne Halt und Orientierung hat der visionäre Zukunftsforscher Horst P. Opaschewski 10 Gebote des 21. Jahrhunderts formuliert. Sein "Moses-Prinzip" zeigt, wie wir die soziale Beliebigkeit unseres Daseins verhindern und das Leben kommender Generationen lebenswert erhalten können.
Opaschewski macht sich zum Anwalt für eine Zukunftsgesellschaft, die auf den Werten von Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung fußt. Dazu müssen wir den Aufbruch oder sogar den Ausbruch aus dem Gewohnten wagen, um den Stillstand in der Gesellschaft und auch das eigene Phlegma zu überwinden. Im Zentrum steht die Sinnfrage, wie angesichts einer ständig steigenden Lebenserwartung ein langes Leben im 21. Jahrhundert gelingen kann.

Über den Autor:
Professor Dr. Horst W. Opaschewski, wissenschaftlicher Leiter des BAT (British American Tobacco) Freizeit-Forschungsinstituts, hat sich im In- und Ausland einen Namen als "Mr. Zukunft" (dpa) gemacht. Er gilt als Visionär mit Augenmaß und Bodenhaftung. Zugleich agiert er als "leidenschaftlicher Anwalt für eine neue Generationengerechtigkeit" (DIE ZEIT).

Pschyrembel
Klinisches Wörterbuch
259., neu bearbeitete u. erw. Aufl.,
1842 S., 1500 Abb., 280 Tab.;
Berlin: de Gruyter; 2001.
38,95 Euro.
ISBN: 3-11-016522-8
CD-ROM: 38,95 Euro. ISBN: 3-11-016523-6
Kombination Buch und CD-ROM:
Subskr.-Pr. bis 28.2.2002: 49,95 Euro, danach 58,–.
ISBN: 3-11-017213-5

Buchbesprechung

Christian Rätsch                                   Raetsch.jpg (65099 Byte)
Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen
Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendungen

Mit einem Vorwort von Albert Hofmann
944 Seiten, 800 Farb-Abb., viele SW-Abb.
gebunden, 20x26 cm
ISBN 3-8047-1599-0
Wissenschaftliche VerlagsgmbH, Stuttgart 1998/99
ISBN 3-85502-570-3
AT-Verlag, Arau 1998/99; 198,- DM

Solange der Mensch als menschliches Wesen existiert, hat er versucht, sich gelegentlich aus den Niederungen des täglichen Lebnes zu erheben. Dazu verhalfen ihm psychoaktive Pflanzen. So gibt es keinen Kulturkreis in der humanen Vergangenheit und Gegenwart, der nicht Pflanzen dieser Art oder aus ihnen hergestellte Pharmaka im eigentlichen Sinne kannte und nutzte. Was bisher fehlte, war eine fachmännisch aufbereitete Zusammenfassung über diese Kinder der Göttin Flora. Diese lang erwartete "Enzyklopädie der psychoaktiven Drogen" liegt nun seit einiger Zeit vor. Autor ist der durch seine faszinierenden Bücher "Pflanzen der Liebe", Pflanzen der Götter", "Räucherstoffe", "Hexenmedizin" und "Urbock" bei Fachleuten und bei Laien bekannt gewordene Ethnopharma- kologe Christian Rätsch. Gelegentlich wird er das "enfant terrible der deutschen Ehnologie" genannt. Ich meine zu wissen, dass er auf diesen Titel stolz ist.

Es ist nicht einfach, einem, auch sehr eindrucksvoll bebilderten, Buch dieser Art in einer Rezension gerecht zu werden. In der Einleitung weden u.a. psychoaktive Pflanzen definiert und ihre Rolle als kulturschaffende Faktoren beschrieben. Es folgen die wichtigsten Gattungen und Arten psychoaktiver Pflanzen in Form von Monographien (von A wie Acacia bis W wie Withania). Wenig erforschte, angeblich psychoaktive und bisher nicht identifizierte Arten werden nicht vergessen. Natürlich werden psychoaktive Pilze und pflanzenwirkstoffe aufgeführt. Von Wichtigkeit ist die "Allgemeine Bibliografie", die wesentliche Periodika, Bibliografien, Bücher und Aufsätze nennt. Das mehr als 30 seiten starke Stichwortverzeichnis zählt vor allem die in der Enzyklopädie erwähnten arten auf. So wird es dem Leser leicht gemacht, die entsprechende Droge und ihre Stammpflanze zu finden.

Zusammengefasst liegt hier ein Oeuvre vor, das die Verlagsbezeichnung "Weltweit das Standardwerk" ganz ohne Frage verdient. Es sollte in keiner naturwissenschaftlichen, medizinisch-pharmakologischen Bibliothek fehlen, Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften sollten es sich anschaffen, Auf den Bücherregalen von Apothekern, Allgemeinärzten, Lehreern udn interessierten Laien sollte es seinen Platz finden.

Und noch ein Letztes: Ich hoffe sehr, dass diese Buch mithilft, die zur Zeit bei uns ausufernde Diskussion über die Nutzung von Rauschdrogen (z.B. von Opium/Morphin, von Haschisch/THC) in seriöse Bahnen zu lenken.

Franz-C. Czygan
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Jürgen Reichling, Wolf-Dieter Müller-Jahnke, Albert Borchardt (Hrsg.)
Arzneimittel der komplementären Medizin
272 Seiten
ISBN 3-4471-0772-6
GOVI-Verlag, Eschborn 2001, 52,42 DM

Zahlreiche Untersuchungen bestätigen, dass immer mehr Menschen an komplementären Therapiekonzepten interessiert sind. Die Patienten möchten diese ergänzend oder auch an Stelle einer wissenschaftlich ausgerichteten Medizin anwenden und hoffen auf einen schonenden Heilungsprozess. Dementsprechend groß ist der Informationsbedarf. Patienten verlangen vom Arzt und Apotheker eine vorurteilsfreie und umfassende Beratung. Das Buch "Arzneimittel der komplementären Medizin" stellt alle wichtigen Therapiekonzepte wie Homöopathie, Phytotherapie, Hildegard-Medizin, Spagyrische Arzneimittel, Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin, Kampo-Medizin und die dazugehörigen Arzneimittel vor. Es bietet einen fundierten Einblick in eine für den Naturwissenschaftler oft fremde Gedankenwelt, ohne die kritische Auseinandersetzung zu vernachlässigen.

Pharmazeutische Zeitung

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riet.jpg (23014 Byte)N. Rietbrock (Hrsg.) unter Mitarbeit von F. Donath, 
D. Loew, I. Roots, V. Schulz
Phytopharmaka VI
Forschung und klinische Anwendung
Steinkopf-Verlag, Darmstadt
Bd. VI: 2000, 277 S. ISBN 3-7985-1277-9

For the sixth time the lectures being presented at the Symposium of the German Society for Clinical Pharmacology and Therapy are available in book form. The lectures of the smyposium  2000 cover the indications "orthostatic hypertension", "mild moderate depressions", "chronical pain", immune modulation for infect prophylaxis and in cancer patients", "gastric hypersensitivity and irritable bowel syndrom". Further lectures on the mode of action and pharmacology of an petasites extract and on therapy of menopausal complaints with Cimicifuga racemosa and under the heading "Tradition is not enough" contributions on "Herbal medicinal Products in the German health insurance (Gesetzliche Krankenversicherung GVK)" and "Japanese phytotherapy (Kampo) - clinical relevance and quality aspects in modern medicine" are presented.

 H.D. Reuter
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Rainer Scheer, Rudolf Bauer, Hans Becker, Peter A. Berg und Volker Fintelmann (Hrsg.)
Die Mistel in der Tumortherapie
Grundlagenforschung und Klinik
565 Seiten mit diversen Abb. und Tab.
Essen: KVC Verlag – Karl und Veronica Carstens-Stiftung,
2001. 35,– EUR.
ISBN 3-933351-22-7

Buchbespechung

M. Schmidt, H. Schmoll (Hrsg.)
Ginkgo
Ur-Baum und Arzneipflanze. Mythos, Dichtung
und Kunst
138 Seiten, 113 Abb., 2. erg. und akt. Aufl. 2001.
Stuttgart, Leipzig: Hirzel.
ISBN 3-7776-1065-8

Buchbesprechung

Ingrid und Peter Schönfelder
Der neue Kosmos Heilpflanzenführer

445 Seiten, u.a. mit 854 Farbfotos, 103 sw-Zeichnungen,
Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. Stuttgart, 2001,
ISBN 3-440-07819-1, 24,90 €

Buchbesprechung

Arzneibuch der chinesischen Medizin
Monographien des Arzneibuches der Volksrepublik China 1990 und 1995
E.A.Stöger und F. Friedl
2. Auflage einschl. 6. Ergänzungslieferung 9; 1278 Seiten
248,- DM
Loseblatt, 2 Ringordner
Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart 1997

Das Arzneibuch der Chinesischen Medizin, das jetzt in zweiter Auflage einschließlich der 6. Ergänzungslieferung vorliegt, hat sich in Fachkreisen als erstes umfassendes deutschsprachiges Standardwerk der chinesischen Arzneipflanzen einen Namen gemacht. Wenn es auch kein im deutschsprachigen Raum gültiges Arzneibuch darstellt, ist es doch für die Identitäts- und Wertbestimmung chinesischer Kräuter in heimischen Apotheken, Forschungsinstitutionen und industriellen Einrichtungen unentbehrlich geworden. Da die Nutzung chinesischer Arzneipflanzen zur Herstellung von Fertigarzneimitteln in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund der strengen Arzneimittelgesetze nicht möglich ist, bleibt nur die Einbeziehung der traditionellen chinesischen Medizin als Ganzes und damit die Anwendung chinesischer Arzneimittel in der Form, wie sie im Arzneibuch der chinesischen Medizin dokunentiert ist. Das vorliegende Werk, das in seiner Form als Loseblattsammlung eine ständige Aktualisierung garantiert enthält die Monographien von 269 chinesischen Arzneidrogen, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz bezogen werden können. Die Monographien informieren über azneibuchüblicheHinweise und Methoden ( Morphologie, Prüfung auf Identität, Vorbehandlung der Rohdroge, Geschmacksrichtung, Temperaturverhalten, Orchisbezug, Wirkung, Indikationen, Applikation, Dosis, Aufbewahrung). 205 Drogenmonographien werden ergänzt durch Zeichnungen makroskopischer und mikroskopischer Drogencharakteristika. Eine von F. Friedl verfaßte Einführung in die Chinesische Medizin setzt sich mit dem Denkansatz der chinesischen Medizin, den polaren bEwegungen der Lebenskräfte Yin und Yang, den fünf Wandlungsphasen, den Grundzügen der chinesischen Diagnostik, der Krankheitslehre der chinesischen Medizin, den therapeutischen Strategien, der chinesischen Arzneitherapie in Europa und den rechtlchen Aspekten der chinesischen Arzneitherapie in der Bundesrepublik Deutschland auseinander. Insbesondere die Hinweise zu den rechtlichen Aspekten der Chinesischen Medizin mit den Abschnitten Berufsrecht, Arzneimittelrecht, Kassenrecht und Drogenqualität sollten von Ärzten und Apothekern genau beachtet werden. Schließlich enthält das Werk ein Reagenzienverzeichnis, ein Verzeichnis der Chinesischen Drogennamen, ein Synonymaverzeichnis nach Porkert und eine Liste der Referenzsubstanzen der Arzneibuchkommission der VR China.

Für Ärzte und Therapeuten, die die chinesische Arzneitherapie im deutschen Sprachraum einsetzen wollen, für mit der Analyse chinesischer Heilkräuter befaßte Apotheker und alle, die wissenschaftlich an der chinesischen Medizin interessiert sind, dürfte dieses Standardwerk der chinesischen Heilpflanzendrogen unentbehrlich sein.

Hans D. Reuter
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Eberhard Teuscher
mit Beiträgen von Ulrike Bauermann und Monika WerneR

Gewürzdrogen
Ein Handbuch der Gewürze, Gewürzkräuter, Gewürzmischungen und
ihrer ätherischen Öle
468 Seiten, 173 farbige, 36 s/w-Abbildungen, 498 Formelzeichnungen,
Wissenschaftliche Verlagsges. mbH. Stuttgart 2002
ISBN 3-8047-1867-1
EURO 108,00; SFr 172,80

Buchbesprechung

Paul U. Unschuld
HUICHUN – Rückkehr in den Frühling
Chinesische Heilkunde in historischen Objekten und Bildern

220 Seiten, 306 Abb., davon 147 in Farbe;
Prestel-Verlag, München, New York, 1995.
ISBN 3-7913-1497-1; nur noch im Modernen Antiquariat/Internet
und mit Glück in öffentlichen Bibliotheken.

Rezensent: F.H. Kemper

(Buchbesprechung)

Steeven Vogel
Von Grashalmen und Hochhäusern
Mechanische Schöpfungen
in Natur und Technik
363 Seiten, Broschur; 48,-DM
ISBN: 3-527-40303-5
Wiley-VCH, Weinheim 2000

Buchbesprechung

Helga Volkmann
Unterwegs nach Eden
Von Gärtnern und Gärten in der Literatur
Taschenbuch; 166 Seiten mit 5 sw-Abb.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht; 2000. 15,90 EUR. ISBN
3-525-01226-8.

Buchbesprechung

Max Wichtl (Hrsg.)
Teedrogen und Phytopharmaka
Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage

4., erw. u. überarb. Aufl., 706 S., 314 SW- u. 519 Farbabb., 447
Formelzeichnungen; 118,– EUR. ISBN: 3-8047-1854-X; Stuttgart:

WVG, 2002. Subskriptionspreis bis 31.10.2002: 96,– EUR

Buchbesprechung

M. Wiesenauer, A. Kerckhoff
Phytopraxis
417 S. 69 Tab. (SC)
Springer Verlag Berlin, Heidelberg 2003
ISBN 3-540-00079-8

Buchbesprechung

 

 

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